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VIA Erlebnisraum Römerstraße

VIA Erlebnisraum Römerstraße

Das Projekt Erlebnisraum Römerstraße / Agrippastraße - Via Belgica lässt die römischen Fernstraßen im Rheinland wieder "erfahrbar" werden.

Auf einen Blick

Das mit EU- und Landesmitteln geförderte Projekt Erlebnisraum Römerstraße / Agrippastraße - Via Belgica lässt die römischen Fernstraßen im Rheinland wieder "erfahrbar" werden. Die hiesigen Abschnitte der Agrippastraße (von Köln über Trier und Lyon nach Marseille) und der Via Belgica (von Köln nach Boulogne-sur-Mer an der Atlantikküste) werden für die Zukunft gesichert und für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht. Auf einer Rad- und Wanderroute, die auf oder nahe am historischen Verlauf der beiden Straßen führt, tauchen die Gäste in den Erlebnisraum ein. Zahlreiche Informationstafeln an den Sehenswürdigkeiten entlang der Route erläutern sowohl die römische Besiedlung als auch Denkmäler jüngerer Zeit; vier Informationszentren in Köln, Blankenheim/Nettersheim, Jülich und Herzogenrath bieten vertiefende Informationen.

Römerstraße in Hürth

Die Umsetzung des Kennzeichnungs- und Informationssystems in Hürth ist weitestgehend abgeschlossen. Neben der Ausschilderung der Rad- und Wanderroute wurden auf Hürther Stadtgebiet an 6 Standorten Informationsstelen zur ehemaligen Agrippastraße eingerichtet. Unter anderem können sich Besucher und Besucherinnen Informationen über die Grabkammer in Efferen, den römischen Straßenbau oder auch das römische Leben einholen.

Als weiteres Merkmal wurden 5 Säuleneichen im Erlebnisraum gepflanzt und am Platz am Alten Bahnhof weist eine in den Boden eingelassene Meilentaktung auf die Entfernung zur ehemaligen Residenzstadt Köln hin. An anderer Stelle wird auf den weiteren Verlauf der ehemaligen Trasse durch richtungweisende Betonpfeile hingewiesen. Abschnitte der ehemaligen Agrippastraße wurden durch den Braunkohletagebau in Hürth zerstört. Heute weist die in langen Teilen geradlinige Führung der B 265 (Luxemburger Straße) auf die frühere römische Staatsstraße hin.

Rad- und Wanderroute "erlebnisraum römerstraße" in Hürth

Die Routenführung des "erlebnisraum römerstraße" verläuft in Hürth fast vollständig entlang der ehemaligen Trasse der Agrippastraße, der heutigen B 265 (Luxemburger Straße) und hat eine Länge von ca. 7,6 km. Die Bundesstraße 265 weist zwar eine hohe Verkehrsbelastung auf, kann aber aufgrund der beidseitig vorhandenen, asphaltierten Radwege, bzw. außerhalb der Ortschaften der gemeinsamen Geh- und Radwege, sicher und barrierefrei genutzt werden.

Dies gilt auch für die Querung kreuzender Straßen. Hat man einmal den Anstieg am "Hürtherberg" mit einer durchschnittlichen Steigung von ca. 4 % überwunden, kann man bei klarem Wetter einen Blick auf die Kölner Bucht und das Siebengebirge genießen, bevor man abzweigend von der Trasse der Agrippastraße, dem Verlauf der Luxemburger Straße in Richtung Erftstadt weiter folgt.

In Höhe des Naturschutzgebietes um den Nordfeldweiher biegt die Route dann auf die Wald- und Wirtschaftswege in Richtung Bleibtreusee ab. Auf wassergebundenen Wegedecken führt die Radroute entlang des Sees über Brühler Stadtgebiet nach Erftstadt. Verkehrlich ist Hürth über die Autobahnen A1, A4, die Bundesstraßen B265 und B51 sowie über den DB-Bahnhof Kalscheuren und die Stadtbahnlinie 18 mit den Haltestellen Efferen, Kiebitzweg, Hermülheim und Fischenich sehr gut angeschlossen. Bis auf Efferen sind alle Haltestellen mit einer P&R-Anlage ausgestattet. Entdecken Sie - zu Fuß oder mit dem Rad - die Kulturlandschaft links und rechts der Römerstraßen!

URL der Website
http://www.huerth.de/stadtpolitik/via_erlebnisraum_roemerstrasse.php
letzte Änderung
24.09.2019
Erstelldatum
15.06.2016
Druckdatum
12.12.2019

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