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Stadt Hürth

Stolpersteine in Hürth

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt.

Herr Michael Cöln
Stv. Amtsleitung (Abteilungsleitung)

Allgemeines

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, zitiert Gunter Demnig den Talmud. Mit den Steinen vor den Häusern wird die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE... Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.

In den Jahren 2008 und 2009 wurden auf Initiative des Ernst-Mach-Gymnasiums Hürth von dem Kölner Künstler Gunter Demnig 32 Stolpersteine verlegt zur Erinnerung an ehemalige Hürther Bürgerinnen und Bürger, die unter dem nationalsozialistischen Regime zwischen 1940 und 1945 ermordet wurden.

Alstädten/Burbach

  • Hauptstraße 89 (heute Verlängerung Brunnenstraße)

Alt-Hürth

  • Am Clementinenhof 4
  • Duffesbachstraße 19
  • Große Ölbruchstraße 29
  • Mathiasstraße 4
  • Pastoratstraße 7/9
  • Weierstraße 17

Berrenrath

  • Wendelinusplatz (vor dem Wendelinusbrunnen)

Efferen

  • Beselerstraße 69
  • Leopold-Freter-Straße 16
  • Luxemburger Straße 87

Fischenich

  • Schmittenstraße 128

Hermülheim

  • Severinusstraße 32

Kalscheuren

  • Ursulastraße 87

Kendenich

  • Pützstraße 11
  • Fuchsstraße 14
  • Fischenicher Straße 56

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Gunter Demnig
  • Stadt Hürth, Schweinsburg
  • Stadt Hürth, Schweinsburg