Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
StadtPolitik
Stadtgeschichte
Stolpersteine
Kalscheuren

Stolpersteine in Kalscheuren

Standort: Ursulasraße 87

Peter Zingel

Der am 27.7.1883 in Meiserich (Kreis Daun) geborene Stellmacher Peter Zingel war verheiratet mit Agnes Hausmann und hatte fünf Kinder. Er arbeitete in den Kölner Holzbauwerken in Kalscheuren und war dort als Mitglied des Deutschen Holzarbeiterverbandes im Betriebsrat tätig. Er war auch Mitglied der KPD und vertrat diese bis 1931 im Hürther Gemeinderat.

Am 24.3.1933 wurde er wie viele andere aktive Kommunisten erstmals verhaftet und saß bis zum 24.8.1933 im Kölner Gefängnis "Klingelpütz" ein. Wegen des Verdachtes "illegaler Tätigkeit" gegen die Nationalsozialisten wurde er erneut vom 19. - 29.11.1941 im "Klingelpütz" inhaftiert.

Nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler am 20.7.1944 wurde Peter Zingel am 15.9.1944 zum dritten Mal verhaftet, in die Kölner Messehallen verschleppt, in denen sich damals eine Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald befand, und Ende Oktober 1944 wiederum in den "Klingelpütz" eingeliefert. Dort kam er am 3.11.1944 zu Tode.

URL der Website
http://www.huerth.de/stadtpolitik/stolpersteine-kalscheuren.php
letzte Änderung
01.09.2016
Erstelldatum
28.06.2016
Druckdatum
15.11.2018

Wir setzen Cookies ein, um die Nutzbarkeit unserer Seite zu optimieren. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung über folgenden Link.

Mehr Infos