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Hermülheim

Stolpersteine in Hermülheim

Standort: Severinusstraße 32

Fritz, Henriette, Richard und Karoline Heidt

Der am 24.01.1887 in Hermülheim geborene Metzger Friedrich (Fritz) Heidt betrieb in seinem Haus in der Kirchstraße (heute Severinusstraße) in Hermülheim eine Metzgerei. Er war verheiratet mit der am 25.05.1902 geborenen Henriette Schönfeld. Das Paar bekam zwei Kinder: Richard (*1923) und Karoline (*1925).

Im November 1938 hatte Fritz Heidt seine Metzgerei bereits an einen "arischen" Metzger verpachtet, so dass bei den Pogromen am Vormittag des 10.11.1938 "nur" die im Obergeschoss des Hauses gelegene Wohnung der Heidts völlig verwüstet wurde.

Anfang Juli 1941 musste die Familie Heidt wie die übrigen noch in Hürth verbliebenen Juden in das sog. "Judenhaus" in der Großen Ölbruchstraße 29 in Alt-Hürth ziehen. Von dort wurden sie am 19.07.1942 "abgeholt" und einen Tag später von Köln-Deutz aus nach Weißrussland deportiert. Der Zug kam nach 87-stündiger Fahrt in der Gegend des Konzentrationslagers Trostinec bei Minsk an. Die Heidts mussten sich (wie alle anderen Insassen des Zuges) sofort nach der Ankunft nackt ausziehen, sich in von der Waffen-SS vorher ausgehobene Gruben legen und wurden darin erschossen.

URL der Website
http://www.huerth.de/stadtpolitik/stolpersteine-hermuelheim.php
letzte Änderung
01.09.2016
Erstelldatum
28.06.2016
Druckdatum
18.12.2018

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