Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
StadtPolitik
Stadtgeschichte
Stolpersteine
Fischenich

Stolpersteine in Fischenich

Standort: Schmittenstraße 128

Johanna Löwenstein

Johanna Löwenstein geb. Heidt wurde am 16.09.1888 in Fischenich geboren. Sie war verheiratet mit dem aus Gymnich stammenden Metzger und Viehhändler Jakob Löwenstein. Das jüdische Ehepaar bekam neun Kinder, die Familie lebte in einem eigenen Haus auf der früheren Plönerstraße (heute: Schmittenstraße). Im Juli 1933 verzog sie nach Köln, wo Jakob Löwenstein 1937 bei einem Autounfall ums Leben kam.

Die verwitwete und allein stehende Johanna Löwenstein schaffte es, alle ihre Kinder zu retten, die nach und nach nach Palästina und England emigrieren konnten. Die drei jüngsten Mädchen Ruth, Fanny und Lea gelangten 1939 noch mit einem der letzten Kindertransporte nach Großbritannien. Johanna Löwenstein blieb allein in Köln zurück und wurde am 30.10.1941 ins Ghetto Lodz deportiert. Von dort aus wurde sie am 30.5.1942 nach Kulmhof (Chelmno) gebracht und noch am gleichen Tag in einem Gaslastwagen grausam ermordet.

URL der Website
http://www.huerth.de/stadtpolitik/stolpersteine-fischenich.php
letzte Änderung
01.09.2016
Erstelldatum
28.06.2016
Druckdatum
18.12.2018

Wir setzen Cookies ein, um die Nutzbarkeit unserer Seite zu optimieren. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung über folgenden Link.

Mehr Infos