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Stolpersteine
Alstädten/Burbach

Stolpersteine in Alstädten/Burbach

Standort: Hauptstraße 89 (heute Verlängerung der Brunnenstraße)

Ludwig und Josephine Berg

Ludwig Berg wurde am 10.8.1880 in Hürth-Alstädten geboren, er war Viehhändler und Metzger von Beruf. Seit 1928 bis zu ihrer Auflösung 1937 stand er der kleinen Hürther Synagogengemeinde als Vorsteher vor. Er war verheiratet mit der am 28.12.1885 in Alt-Hürth geborenen Josephine Kaufmann. Das Paar hatte zwei Töchter: Henriette (*1917) und Hilde (*1921), die beide 1939 nach England flüchten und so ihr Leben retten konnten.
Am 10. November 1938 wurde das Haus der Bergs schwer verwüstet. Ludwig Berg wurde verhaftet und in das Konzentrationslager Dachau verschleppt, aus dem er am 13.12.1938 schwer geschlagen und gedemütigt wieder entlassen wurde. Im Juli 1941 mussten die Bergs gemeinsam mit der Stiefmutter von Frau Berg, Regina Kaufmann, in das sog. "Judenhaus" in der Großen Ölbruchstraße 29 ziehen. Von dort wurden sie 14. 6. 1942 nach Köln Deutz und am 15.6.1942 weiter in das Ghetto Theresienstadt (Terezin) in Tschechien deportiert, wo sie wahrscheinlich beide zu Tode kamen.
URL der Website
http://www.huerth.de/stadtpolitik/stolpersteine-alstaedten-burbach.php
letzte Änderung
01.09.2016
Erstelldatum
24.06.2016
Druckdatum
15.11.2018

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