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Städtepartnerschaften
Skawina (Polen)

Skawina

Erste Kontakte zwischen Hürth und Skawina/Polen wurden bereits 1987 durch Herrn Klaus-Peter Pokolm vom Lazarus-Hilfswerk über den Krakauer Kardinal Macharski geknüpft.

Entstehung der Partnerschaft

Erste Kontakte zwischen Hürth und Skawina/Polen wurden bereits 1987 durch Herrn Klaus-Peter Pokolm vom Lazarus-Hilfswerk über den Krakauer Kardinal Macharski geknüpft. Der Kardinal hatte Skawina als mögliche Partnerstadt vorgeschlagen, da sie in vielem Hürth ähnlich sei (nahe dem Oberzentrum Krakau, Industriestadt, mehrere Einzelgemeinden).

Im August 1987 begleiteten Herr Dr. Klaus Frank, Frau Karin Hehl und Herr Willi Zylajew (MdB) einen Konvoi des Lazarus-Hilfswerks nach Skawina. Hierbei wurden erste Gespräche über eine mögliche Städtepartnerschaft geführt. Bereits zwei Monate später fuhr dann eine größere Gruppe Hürther nach Skawina und gab nach ihrer Rückkehr einen ausführlichen Bericht an Rat und Verwaltung der Stadt Hürth und an den Partnerschaftsverein. Sie übermittelte den Wunsch Skawinas nach einer Städtepartnerschaft mit Hürth.

Bereits Ende Januar 1988 besuchte eine Jugendgruppe aus Polen unter Leitung von Herrn Pfarrer Podgorny für 14 Tage Hürth. Die Jugendgruppe wohnte im Naturfreundehaus in Hürth-Kendenich. Die kath. Pfarrgemeinde St. Katharina in Alt-Hürth war dann für ein Jahr Ansprechpartner für Kontakte nach Skawina. Im Juli 1989 kam eine 22-köpfige Gruppe aus Skawina für drei Wochen nach Hürth. 1990 beschloss der Hürther Stadtrat, im Rahmen der Ringpartnerschaft Thetford, Spijkenisse und Hürth freundschaftliche Beziehungen zu Skawina aufzunehmen.

Im April 1991 wurde erstmals eine offizielle sechsköpfige Delegation aus Skawina von Bürgermeister Rudi Tonn in Hürth begrüßt. Angeführt wurde die Gruppe vom Stadtratsvorsitzenden Prof. Dr. Janusz Solarz. Es gab unter anderem Gespräche mit Vertretern von Schulen, Kirchen und Vereinen. Im selben Jahr besuchten Mitglieder der Hürther CDU-Ratsfraktion Krakau und die Stadt Skawina.

1992 fuhren junge Katholiken aus Alt-Hürth, die Chorgemeinschaft Concordia Hürth-Efferen und eine Gruppe des Partnerschaftsvereins Hürth nach Skawina. Im September 1992 entschied der Hürther Ältestenrat, zunächst keine offizielle Partnerschaft einzugehen und es bei den freundschaftlichen Beziehungen zu Skawina, entsprechend dem Ratsbeschluss vom Oktober 1990, zu belassen.

1993 trafen sich bereits zum achten Mal Freunde aus Skawina und Hürth. Eine 40-köpfige Gruppe weilte eine Woche lang in Hürth, die bei 22 Hürther Familien untergebracht war. 1994 lernte eine größere Besuchergruppe des Hürther Partnerschaftsvereins Skawina kennen und seine überwältigende Gastfreundschaft schätzen.

1996 besuchte eine achtköpfige Delegation aus Rat und Verwaltung die Freunde in Skawina. Bürgermeister Rudi Tonn erklärte bei einem Empfang, dass er dem Rat eine offizielle Partnerschaft zwischen den beiden Städten vorschlagen würde. Nachdem der Hürther Stadtrat einen entsprechenden Beschluss gefasst hatte, wurde am 30. Juni 1996 im Bürgerhaus Hürth die Partnerschaft zwischen Skawina und Hürth offiziell besiegelt. Im Beisein zahlreicher deutscher und polnischer Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft wurde der Festakt musikalisch umrahmt vom Frauenchor Hürth unter Leitung von Kimiko Bernhöft.

Seitdem haben bereits mehrere Begegnungen, so zum Beispiel bei "Hürth International" oder beim Stadtfest in Skawina stattgefunden. Jugendfußballmannschaften aus Skawina nehmen regelmäßig am Gold-Cup-Fußballturnier in Hürth teil. Es finden zahlreiche Begegnungsreisen in beide Richtungen statt. Viele Privatpersonen pflegen zunehmend persönliche Kontakte.


Ansprechpartner

Partnerschaftsverein Skawina
Skawinskie Stowarzyszenie Partnerstwa Miast
Rynek 12
PL-32-050 Skawina
E-Mail
Partnerschaftsverein Skawina
Internet
Partnerschaftsverein Hürth
Herr Volker Kanth
Telefon
0241 / 99038829
E-Mail
Volker Kanth

URL der Website
https://www.huerth.de/stadtpolitik/skawina_4696.php
letzte Änderung
16.11.2017
Erstelldatum
25.05.2016
Druckdatum
22.02.2018