Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
StadtPolitik
Stadtgeschichte
Chronologie Stadtgeschichte

Chronologie der Hürther Stadtgeschichte

Altertum und Mittelalter

1. Jh. Römische Besiedlung, Bau von Straßen und Wasserleitungen nach Köln (CCAA)
6./7. Jh. Fränkische Siedlungen
898 Erste urkundliche Erwähnung (Gleuel, Sielsdorf)
12. Jh. (Alt-) Hürth kommt an die Herrschaft Valkenburg (Brabant)
1233 Gründung des Zisterzienserinnenklosters Marienbrunn
1256 Der Deutsche Orden erwirbt Hof und Ländereien in Hermülheim

Frühe Neuzeit

1560 - 1632 Langanhaltende Streitigkeiten und Prozesse um die Wasserrechte am Hürther Bach ("Duffesbach")
1584 Zerstörung der Burg Fischenich
16. Jh. Entstehung der Einsiedelei und Siedlung Knapsack
1623 Bau einer Wendelinus-Kapelle in Berrenrath
1637 Hexenverfolgung in Gleuel
1664 Bau des Barockschlosses Kendenich

19. Jahrhundert, Industrialisierung

1794 Besetzung (oder Befreiung?) durch revolutionäre französische Truppen
1802 Bildung der Bürgermeistereien Hürth und Efferen durch die französische Verwaltung
1815 Die beiden Bürgermeistereien Hürth und Efferen werden mit dem Rheinland preußisch und kommen zum Landkreis Köln.
um 1820 Beginn des gewerbsmäßigen, konzessionierten Braunkohlenabbaus
1859 Bau des Bahnhofes Hürth-Kalscheuren an der 1844 erbauten Eisenbahnstrecke Köln-Bonn
1886 Beginn der Industrialisierung mit dem Bau der Brikettfabrik Ribbertwerke zwischen Kendenich, Hermülheim
1888 Die beiden Bürgermeistereien Hürth und Efferen werden gemeinsam verwaltet.
1898 Bau der Köln-Bonner Eisenbahnen
1901 Bau des alten Rathauses in Hürth-Hermülheim (jetzt Türkisches Generalkonsulat)

20. Jahrhundert

seit 1901 Braunkohlengruben und Brikettfabriken „Vereinigte Ville“ in Hürth-Knapsack
1902 Gründung einer ersten Zahlstelle der Bergarbeiter-Verbandes in Gleuel
1907 Stickstofffabrik in Knapsack (später Werk Knapsack der Hoechst AG)
1914 Bau des Braunkohlenkraftwerkes Vorgebirgszentrale / Goldenberg-Werk
1916 Eröffnung des Bürgermeisterei-Krankenhauses
1920 Auflösung der Personalunion zwischen den Bürgermeistereien Hürth und Efferen
1930 Zusammenschluss der sechs Landgemeinden Berrenrath, Fischenich, Gleuel (mit Sielsdorf und Burbach), Hermülheim, Alt-Hürth (mit Alstädten und Knapsack) und Kendenich (mit Kalscheuren) zur „Großgemeinde“ Hürth
1933 „Machtergreifung“ der in der katholischen Industriegemeinde schwachen Nationalsozialisten. Efferen und Stotzheim werden eingemeindet und komplettieren die neue Gemeinde Hürth, die bis zur Verleihung der Stadtrechte (1978) die größte Landgemeinde in Deutschland bleibt.
1938 Zerstörung jüdischer Häuser und Geschäfte in der sog. „Reichskristallnacht“
1942 Deportation der letzten jüdischen Bewohner. Einsatz vieler Zwangsarbeiter/innen vor allem aus Polen und der Sowjetunion
1944 Starke Kriegszerstörungen vor allem in Efferen und Knapsack
1952/58 Der Stadtteil Hürth-Berrenrath muss der Braunkohle weichen und wird mit 1.714 Menschen geschlossen umgesiedelt.
1961 An der Bonnstraße wird das erste Hürther Gymnasium, das heutige Ernst-Mach-Gymnasium, eingeweiht.
1964/84 Bau des neuen Stadtzentrums Hürth-Mitte
1966 Begründung der Städtepartnerschaften mit Spijkenisse in den Niederlanden und Thetford in England
1969 Ansiedlung des Bundessprachenamtes der Bundeswehr
1969/79 Umsiedlung des Industrieortes Hürth-Knapsack (4.000 Einwohner, 573 Gebäude) aus Gründen des Umweltschutzes.
1974 Mit dem Albert-Schweitzer-Gymnasium bekommt Hürth das zweite Gymnasium.
1974 Umzug des Kreishauses des Landkreises Köln von Köln nach Hürth
1977 Eröffnung des Einkaufszentrums „Hürth-Park“
1978 Verleihung der Stadtrechte
1979 Besiedelung des Gewerbegebietes Nord/Ost mit über 85 Betrieben und mehr als 6.000 neuen Arbeitsplätzen
1981 Die neue biologische Kläranlage in Hürth-Sielsdorf wird in Betrieb genommen. Das Naherholungsgebiet Hürtherberg wird eingeweiht.
1983 Die Kohleförderung in der Grube Theresia ist abgeschlossen. Das städtische Krankenhaus wird an die SANA-Kliniken verkauft. Das Mahnmal zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft von Hubert Bruhs wird enthüllt.
1984 Einweihung des neuen Rat- und Bürgerhauses der Stadt Hürth. Aus dem alten Rathaus an der Luxemburger Straße wird das türkische Konsulat.
1985 Die neue Feuer- und Rettungswache wird in Betrieb genommen. Gründung des Partnerschaftsvereins.
1986 Die Stadtbahnlinie 18 sowie das Anrufsammeltaxi nehmen ihre Tätigkeit auf.
1988 Die letzte Tonne Braunkohle wird im Tagebau Vereinigte Ville gefördert. Unterzeichnung der Städtepartnerschaft-Urkunden mit Argelès-sur-Mer in Frankreich und Kabarnet in Kenia.
1989 Nach zweijährigen Renovierungsarbeiten wird der Löhrerhof in Alt-Hürth als Kunst- und Kulturzentrum eröffnet.
1990 Eröffnung des Hallenbades "De Bütt" und des ersten Multiplex-Kinocenters in Deutschland.
1991 Auf dem Fernsehproduktionsgelände in Hürth-Kalscheuren geht das erste TV-Studio (Maxima-Halle) in Betrieb. Heute ist Hürth der größte Fernsehproduktionsstandort in NRW.
1992 Radio Erft beginnt mit dem Sendebetrieb von der Theresienhöhe aus.
1993 Das Kreishaus in Hürth wird geschlossen, das Hansa-Hotel und die NOB-Studios öffnen ihre Tore. Hürth bekommt die Postleitzahl 50354.
1994 Das Seniorenzentrum der Caritas in Hürth-Efferen ist nach 16 Monaten Bauzeit bezugsfertig.
1995 Eröffnung der Arkaden im EKZ als 10. Bauabschnitt. In Hürth-Mitte entsteht ein neues AWO-Altenheim.
1996 Die polnische Stadt Skawina wird Hürth's fünfte Partnerstadt.
1997 Der Stadtbus geht in Betrieb.
1998 In allen Stadtteilen werden Tempo-30-Zonen eingerichtet.
1999 Bürgermeister Rudi Tonn wird verabschiedet, Walther Boecker wird neuer Bürgermeister.

21. Jahrhundert

2001 Die renovierte "Ahl Schull" in Hürth-Efferen wird der Volkshochschule (VHS) Rhein-Erft übergeben.
2002 Der neue zentrale Busbahnhof "Zobi" auf der Theresienhöhe wird offiziell eingeweiht.
2003  Mit einem großen Fest im Alt-Hürther Stadion feiert die Stadt Hürth ihr 25-jähriges Bestehen.
Baubeginn am "Hürther Bogen", einer neuen zentralen Straße im Stadtzentrum.
2004 Bürgermeister Walther Boecker (SPD) wird bei den Kommunalwahlen mit großer Mehrheit wieder gewählt.
Eröffnung der Hürther Moschee.
2005 Einrichtung der ersten Offenen Ganztagsschule.
2006 Bau eines modernen Gas- und Dampfkraftwerkes in Knapsack.
2007 Erweiterung des Einkaufszentrums "Hürth-Park".
2008 Verlegung von Stolpersteinen zur Erinnerung an Hürther Opfer des Nationalsozialismus.
Gründung der Bürgerstiftung Hürth.
2009  Ersatzbrennstoff-Kraftwerk im Chemiepark Knapsack.
Eröffnung der salus klinik Hürth.
2010 Eröffnung der Wasserstofftankstelle in Knapsack.
2011 Das Ernst-Mach-Gymnasium feiert 50-jähriges Bestehen
2012 Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hürth-Hermülheim findet das Bundesschützenfest in Hürth, mit über 20.000 teilnehmenden Schützen und 35.000 Zuschauern, statt.
2013 25 Jahre Partnerschaft zwischen Hürth und der französischen Stadt Argeles-sur-Mer sowie dem kenianischen Ort Kabarnet.
2014 Der Stadtrat beschließt die Errichtung einer Gesamtschule am Schulzentrum in der Sudetenstraße.
2015 Nach fast 20 Jahren an der Spitze der Hürther Stadtverwaltung verabschiedet sich Bürgermeister Walther Boecker in den Ruhestand. Am 21.10.2015 übernimmt der Gewinner der Bürgermeisterwahl Dirk Breuer als erster CDU-Bürgermeister nach 36 Jahren die Amtsgeschäfte im Rathaus.
2017 Die an der Sudetenstraße neu errichtete Gesamtschule wird bezogen.
URL der Website
http://www.huerth.de/stadtpolitik/kurzfassung_4923.php
letzte Änderung
09.10.2017
Erstelldatum
03.06.2016
Druckdatum
15.11.2018

Wir setzen Cookies ein, um die Nutzbarkeit unserer Seite zu optimieren. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung über folgenden Link.

Mehr Infos