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Alt-Hürth und Knapsack

Historische Sehenswürdigkeiten in Alt-Hürth und Knapsack

Alte katholische Pfarrkirche St. Katharina

Am Brabanter Platz / Ecke Weierstraße steht der älteste noch erhaltene Kirchenbau der Stadt Hürth. Der massive Kirchturm stammt aus gotischer Zeit, enthält in seinem unteren Teil aber noch Reste eines älteren Vorgängerbaus. Das nach Südwesten anschließende Kirchenschiff wurde 1695/96 errichtet und 1780 sowie 1920 zweimal erweitert.

Nach Errichtung der neoromanischen neuen Pfarrkirche durch Theodor Ross 1894/95 diente die alte Pfarrkirche von 1914 bis 1984 als Kloster der Missionsschwestern vom Heiligsten Herzen Jesu. Heute ist darin eine private Musikschule untergebracht.

Gegenüber der alten Pfarrkirche befindet sich das 1866 in Fachwerkbauweise errichtete Pfarrhaus. Es gründet auf den Fundamenten der mittelalterlichen Hürther Burg und liegt daher leicht erhöht. An der Nordwestseite des Hauses erinnert ein Allianzwappen der Familien Tzerklaes und Harff von 1691 an den Reiteroberst Johann Ernst von Tzerklaes, der die Burg 1675 von seinem Schwiegervater Balduin von Harff erhalten hatte und, wie aus der Inschrift unter dem Wappen hervorgeht, in den folgenden Jahren ausbauen ließ.

Schwimmbad und Berufsschule am Brabanter Platz

Das alte Schwimmbad und die Berufsschule am Brabanter Platz wurden 1929/30 vom langjährigen Hürther Amtsbaumeister Albert Lüttgenau im modernen, sachlich-funktionalen Stil der 20er-Jahre errichtet und stehen seit 1987 unter Denkmalschutz. Vor allem die Architektur des Schwimmbades beeindruckt durch ihre strenge Symmetrie, die starke Betonung geometrischer Formen und die Verwendung kubistischer Gestaltungselemente. Bau und Unterhaltung eines derart großzügigen, zu Wettkampfzwecken geeigneten Hallenbades waren seinerzeit für eine Landgemeinde ganz außergewöhnlich und der Gemeinde Hürth nur aufgrund der reichen Steuereinnahmen durch die Knapsacker Großindustrie möglich.

Löhrerhof

Mit dem Löhrerhof in der Lindenstraße 20 besitzt die Stadt Hürth eine historische Fachwerk-Hofanlage aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Nach umfangreichen Untersuchungen, Beratungen und Planungen durch Ingenieure, Gutachter, Berater, Fachleute, Handwerker, Landeskonservator und Architekten wurde der Löhrerhof von der Stadt Hürth 1988 umfassend restauriert und zum Kulturzentrum umgebaut.

Weitere historische Sehenswürdigkeiten

Am Haus Weierstraße 41 a wurde 1991 von der Stadt Hürth eine Gedenktafel zum Gedächtnis an die vernichtete Hürther Synagogengemeinde angebracht.

Das Feierabendhaus der ehemaligen AG für Stickstoffdünger und späteren Hoechst AG in Knapsack stellt ein herausragendes Beispiel der Architektur der 50er-Jahre dar. Das 1957 von dem Kölner Architekten Karl Hell geschaffene Kultur- und Veranstaltungshaus erinnert an die Berliner Kongresshalle, ist jedoch vor dieser entstanden und weist auch eine andere Dachkonstruktion auf.

Auf dem alten Knapsacker Friedhof erinnert ein Gedenkstein an die während der nationalsozialistischen Herrschaft getöteten sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter.

URL der Website
http://www.huerth.de/stadtpolitik/alt-huerth_knapsack.php
letzte Änderung
19.07.2017
Erstelldatum
16.06.2016
Druckdatum
15.11.2018

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