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Stadt Hürth

16.06.2021: Spatenstich für aktuell größtes Hürther Bauvorhaben

Neubau und Erweiterung der Feuer- und Rettungswache erfolgt während des laufenden Schichtbetriebs der Florianjünger

So soll der Eingangsbereich der neuen Feuer- und Rettungswache aussehen.

„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen - denn Zukunft kann man bauen“, zitierte Bürgermeister Dirk Breuer den französischen Schrifsteller Antoine de Saint-Exupéry aus seiner Erzählung „Der kleine Prinz“ beim Spatenstich für den Neubau und die Erweiterung der Feuer- und Rettungswache Hürth. „Und genau das tun wir hier zum Wohle unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger“, hob Hürths Erster Bürger im Beisein von Stadtbrandmeister Michael Mund und allen am Bau Beteiligten auf dem Gelände an der Luxemburger Straße hervor. 

Viele waren an der Planung, der Koordinierung und dem Bau selbst beteiligt. Besonderer Dank gebührt Christian Stähler und Thomas Pehlke vom Amt für Gebäudewirtschaft, Michael Mund und Frank Roggendorf von der Feuerwehr, Guido Scheufgen vom Vergabeamt, Lisa-Maria Heerz vom Rechnungsprüfungsamt sowie Rechtsanwalt Ulf Christiani. „Ihnen allen möchte ich an dieser Stelle vielmals danken. Sie alle haben mit Ihrem Einsatz viel dafür getan, dass sich die Arbeitsbedingungen unserer Feuerwehr weiter verbessern“, so Breuer weiter.

Bürgermeister Dirk Breuer (3.v.l.) und Stadtbrandmeister Michael Mund (l.) hatten alle Beteiligten zum Spatenstich eingeladen.

Die Beauftragung an die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Derichs und Konertz GmbH & Co. KG und Caverion ist Anfang des Monats erfolgt. Das Bauvorhaben ist die größte Maßnahme, die die Stadt in den nächsten Jahren durchführen wird. Die Gesamtkosten werden mit rund 34 Millionen Euro beziffert. Die Bauzeit, während der die Feuerwehr durchgängig auf dem Gelände verbleiben wird, ist mit rund dreieinhalb Jahren angesetzt. Die Baumaßnahme wird in Teilmaßnahmen aufgeteilt, um das uneingeschränkte Funktionieren der Feuerwehr und des Rettungsdienstes bei parallelem Baubetrieb gewährleisten zu können. Die Fertigstellung aller Baumaßnahmen erfolgt daher voraussichtlich erst im Januar 2025.

Die Gesamtkosten werden mit rund 34 Millionen beziffert.

Mit einer gesamten Nutzfläche von rund 6.650 Quadratmetern wird das derzeitige Raumangebot nahezu verdreifacht. In dem bis zu dreigeschossigen Bau in Stahlbeton-/Massivbauweise mit vorgehängter Mauerwerksfassade sollen unter anderem eine Fahrzeughalle mit Platz für 40 Feuerwehrfahrzeuge, Büros, Schulungsräume, Werkstätten, Aufenthalts- und Schlafräume sowie eine Schlauchwaschanlage, eine Atemschutzwerkstatt und Seminar- und Schulungsräume entstehen. Bis zu 200 Feuerwehrkräfte können unter einem Dach beherbergt werden.   

Bürgermeister Dirk Breuer: „Das Leben, die Gesundheit und den Besitz ihrer Bürgerinnen und Bürger zu schützen gehört zu den vornehmsten Aufgaben jeder Gemeinde. Ihnen nachzukommen, dabei spielen Sie, liebe Feuerwehrleute, eine zentrale, eine unverzichtbare Rolle. Tag und Nacht stehen Sie bereit, Menschenleben zu retten, Unheil abzuwenden und Schäden zu minimieren. Wenn die Alarmglocke schrillt, dann gehen Sie für andere durchs Feuer. Tatkräftig und umsichtig leisten Sie Hilfe und sind dabei so manches Mal schwierigen Situationen oder schlimmen Anblicken ausgesetzt. Das verlangt Ihnen einiges ab: umfassende Kenntnisse in Brandbekämpfung und erster Hilfe, aber auch Unerschrockenheit und Nervenstärke. In solchen Momenten gerade überstandener Gefahr finden viele Menschen nicht gleich ein Wort des Danks. Deshalb nutze ich die heutige Stunde gern, Ihnen für Ihren großen und selbstlosen Einsatz herzlich zu danken. Wir alle in Hürth wissen, was wir an unseren Feuerwehren haben.“

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