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Stadt Hürth

Allgemeines

Informationen zum Coronavirus und Informationen für Corona-positiv getestete Personen.

Herr Thomas Schweinsburg
Social Media und Corporate Design

Wir sind für Sie da!

Bei Fragen zum Thema Corona stehen wir Ihnen mit den folgenden Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung:

Hotline: 02233 / 53-888 montags bis freitags 09:00 bis 17:00 Uhr
E-Mail:  coronahuerthde

Auch in unserem Rathaus werden Schutzmaßnahmen ergriffen, um das Ansteckungsrisiko und die Verbreitung des Coronavirus zu minimieren. Ab sofort sind bis auf weiteres Terminabsprachen für Erledigungen im Hürther Rathaus erforderlich. Wir sind montags bis donnerstags von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr und freitags bis 12:00 Uhr erreichbar.

Einwohnermeldeabteilung:
02233 / 53-556 oder per  Onlineterminreservierung

Sonstige Ämter und Abteilungen:
 Telefonverzeichnis oder  Onlineangebote

Stadtwerke Hürth:
02233 / 53-614

Informationen zum Coronavirus

Im Stadtgebiet Hürth gibt es positiv getestete Fälle des Coronavirus COVID-19. Die Bekämpfung der Verbreitung des Coronavirus liegt in der Zuständigkeit der Gesundheitsbehörden unter der Aufsicht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Für die Stadt Hürth ist das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises zuständig.

Der Rhein-Erft-Kreis informiert ständig aktuell  über die Situation in unserem Kreis. Außerdem hat der Rhein-Erft-Kreis eine telefonische Hotline 02271 / 83-12345 eingerichtet. Hier können Sie von montags bis freitags von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Fragen zu allgemeinen Verhaltenshinweisen stellen. Bitte beachten Sie, dass die Hotline keine medizinische Beratung bietet.

Bei allgemeinen Erkrankunksymptomen ist ein Anruf bei Ihrem niedergelassenen Arzt sinnvoll. Alternativ die Hotline 116117 der Kassenärztlichen Vereinigung. Dort erhalten Sie Auskünfte was zu tun ist, wenn Sie Sorge haben sich angesteckt zu haben.

Falls Sie weitere Fragen haben, stehen wir auch gerne zur Verfügung:

Hotline 02233 / 53-888 montags bis freitags 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr oder  E-Mail  coronahuerthde.

Informationen für Corona-positiv getestete Personen

Der Rhein-Erft-Kreis hat ein Infoblatt für Corona-positiv getestete Personen herausgegeben:

1. Was ist Corona (COVID-19) für eine Krankheit?

Die Corona-Krankheit (COVID-19) ist eine Viruserkrankung. Viren sind winzige Erreger, die sich bei Kontakt im Körper ausbreiten und Krankheiten auslösen können.

Das Corona-Virus ist ein neuartiges Virus mit hoher Ansteckungsgefahr. Bislang gibt es keinen Impfstoff und kein Arzneimittel, das bei Corona speziell hilft. Viele Ärzte und Wissenschaftlicher arbeiten derzeit daran.

Die Übertragung des Corona-Virus erfolgt hauptsächlich über Tröpfchen. Die Symptome der Krankheit treten meistens in der ersten Woche nach Ansteckung (im Mittel nach 5-6 Tagen) auf. Bis 14 Tage nach der positiven Testung müssen die Betroffenen in Quarantäne, damit sich möglichst wenig andere Menschen anstecken.

Um Mitmenschen zu schützen, ist es sehr wichtig, dass Sie sich regelmäßig die Hände waschen, Kontakt zu anderen meiden und einen Abstand einhalten (mindestens 1,5 Meter). Auf Händeschütteln sollte konsequent verzichtet werden. Bitte halten Sie die Husten- und Niesregeln ein (Husten in die Armbeuge, Benutzung von Einmaltaschentüchern mit sofortiger Entsorgung).

2. Wie ist der Krankheitsverlauf?

Die Corona-Krankheit verläuft sehr unterschiedlich. Etwa 80 von 100 Personen mit Corona haben leichte bis mäßige Symptome wie:

  • Halsschmerzen
  • trockener Husten
  • Nasenlaufen, verstopfte Nase, Schnupfen
  • leichtes Krankheitsgefühl
  • erhöhte Temperatur oder mäßiges Fieber über wenige Tage

Viele Menschen, vor allem Kinder und jüngere Personen, zeigen trotz Ansteckung keine Symptome oder Erkältungszeichen.

In etwa 15-20 von 100 Fällen mit nachgewiesener Corona-Infektion tritt ein schwerer Krankheitsverlauf ein. Hierbei werden vor allem Atemnot, Fieber und eine ausgeprägte körperliche Schwäche als Symptome beobachtet. In ganz schweren Fällen kann es zu Lungenentzündungen und Organversagen kommen. Etwa 5 Prozent der Erkrankten müssen auf einer Intensivstation behandelt und gegebenenfalls auch beatmet werden. In manchen  Fällen kann die Corona-Infektion zum Tode führen. Als besonders gefährdet gelten Menschen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem sowie Menschen über 65 Jahre.

3. Was tun bei Verschlimmerung der Situation?

Bei zunehmender Kurzatmigkeit, Atemnot, Fieber, starkem Husten oder ausgeprägter körperlicher Schwäche (auch wenn am Anfang nur leichte Symptome vorhanden waren) sollten Sie sofort den Hausarzt kontaktieren. Wenn dieser nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweit gültigen Notfallnummer 116117 an. In diesem Fall ist es sehr wichtig, frühzeitig einen Arztkontakt herzustellen.

4. Was tun nach den 14 Tagen in Quarantäne?

Bitte beobachten Sie genau Ihre Symptome und auch die Gesundheit Personen, mit denen Sie zusammenleben.

Am 12. Tag der Quarantäne werden Sie vom Gesundheitsamt angerufen und nach Symptomen befragt. Wenn dann in den zwei Folgetage keine neuen Symptome auftreten, erfolgt automatisch die Aufhebung der behördlich angeordneten Quarantäne (nach 14 Tagen). Danach gelten für Sie die aktuellen Verhaltensregeln für die Bevölkerung in Ihrem Bundesland. Nach dem jetzigen Stand dürfen Sie dann wieder arbeiten gehen.
Sollten Sie am 12. Tag der Quarantäne noch Symptome haben, werden Sie alle 2 Tage erneut vom Gesundheitsamt kontaktiert und die Quarantänezeit verlängert sich entsprechend.

Falls eine Person, mit der Sie im selben Haushalt leben, in Ihrer Quarantänezeit Symptome entwickelt, müssen Sie sich unverzüglich mit dem Gesundheitsamt 02271 / 83-12345 oder  corona-inforhein-erft-kreisde in Verbindung setzen. Dort wird abgeklärt, ob sich die Quarantäne verlängert und welche weiteren Maßnahmen notwendig sind.  

5. Muss ich noch mal getestet werden?

Im Regelfall müssen Sie nicht noch mal getestet werden. Nur in Einzelfällen (z.B. bei schweren oder ungewöhnlich langen Verläufen) ist ein zweiter oder ggf. dritter Test angezeigt. Die Anordnung/Empfehlung für eine nochmalige Testung treffen nur die behandelnden Ärzte oder die Gesundheitsämter.

Sollte der Arbeitgeber nach der Quarantäne eine erneute Testung verlangen, ist diese vom jeweiligen Betriebsarzt/Betriebsärztin durchzuführen.

6. Gibt es Besonderheiten bei Personen, die in systemrelevanten Bereichen (z.B. Gesundheitswesen, Altenpflege, Feuerwehr) arbeiten?

Für Personen, die in systemrelevanten Bereichen arbeiten, kann es je nach aktueller Situation zu abweichenden Verhaltensvorgaben kommen. Diese erfolgen nur in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.

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Bildnachweise

  • bakhtiarzein - AdobeStock
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