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Stadt Hürth

27.05.2020: Stadt Hürth überzeugt mit zwei Projekten

Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier empfiehlt dem Land AI Village und ChemHub Knapsack als förderwürdige Projekte

Bürgermeister Dirk Breuer und Wirtschaftsförderer Marco Dederichs (v.r.) auf dem Gelände auf dem künftig das AI Village entstehen könnte.

"Hier in den Medienparks NRW im Stadtteil Kalscheuren kann künftig das AI Village entstehen. Dieses Zentrum für Künstliche Intelligenz in Nordrhein-Westfalen kann Strahlkraft über das gesamte Rheinische Revier entfalten. Darüber hinaus ist ein ChemHub im Stadtteil Knapsack geplant. Wir haben von Seiten der Stadtverwaltung und der ST@RT HÜRTH GmbH auch während der Corona-Krise intensiv an der Konzeption gearbeitet und konnten gestern den Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier überzeugen. Somit hat sich Hürth mit zwei ambitionierten und zukunftsorientierten Projekten erfolgreich beworben, die zur Bewältigung des Strukturwandels vorrangig gefördert werden sollen", freute sich Bürgermeister Dirk Breuer über das Votum des Aufsichtsrates der Zukunftsagentur.

Beim AI Village handelt es sich um einen einzigartigen Campus für die Forschung, die Entwicklung und die praxisnahe Demonstration von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz und Robotik. Geplant ist, regionale Unternehmen in die Entwicklung der KI-Anwendungen einzubeziehen und diese Anwendungen im Wege des Technologie-/Wissenstransfer in die Produktion zu übernehmen. Ziel ist die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen, Startups und KI-Laboren etablierter Unternehmen. Den Plänen zufolge soll Testen und Erleben von alltagstauglichen KI-Anwendungen im Vordergrund stehen.

"Wir bieten auf dem ehemaligen Gelände der MMC-Studios mit einem 120.000 Quadratmeter großen Areal mit bestehender und ausbaufähiger Infrastruktur optimale Standortbedingungen", ist Nina Reiter, Geschäftsleiterin der Bernd Reiter-Gruppe, überzeugt. Es existieren bereits Büros, Produktions- und Eventhallen sowie Kapazitäten für bis zu 5.000 Arbeitsplätze.

Darüber hinaus ist auf dem Industriehügel im Stadtteil Knapsack ein so genannter ChemHub geplant. Er befasst sich mit den Themen Erneuerbare Kohlenstoffe, Biomasse und Recycling und soll unweit des vorhandenen industriellen Produktionsumfeldes entstehen. Vorgesehen ist, neue Produktionsverfahren und Wertschöpfungsketten zu erproben, zur Marktreife zu führen und für die industrielle Anwendung zu entwickeln.

"Der ChemHub ist im Rhein-Erft-Kreis das einzige förderwürdige Projekt mit einem industriellen Bezug. Damit möchten wir die Erfolgsgeschichte am Knapsacker Hügel fortschreiben.", weist der Bürgermeister auf das Alleinstellungsmerkmal hin.

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