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02.04.2019: Hinweistafeln informieren über Hürther Industriegeschichte

02.04.2019: Hinweistafeln informieren über Hürther Industriegeschichte

Sie sind das Ergebnis eines Schulprojektes am Ernst-Mach-Gymnasium in Kooperation mit dem Stadtarchiv
Bürgermeister Breuer, Beteiligte Hinweistafeln Hürther Industriegeschichte
Am Klüttenweg präsentierten die Beteiligten im Beisein von Bürgermeister Dirk Breuer, EMG-Schulleiter Martin Welz und Stadtarchivleiter Michael Cöln eine von insgesamt fünf Informationstafeln im Stadtgebiet.© Stadt Hürth

„Die Geschichte unserer Stadt ist eng verknüpft mit der Industrialisierung, dem Braunkohleabbau und dem daraus resultierenden Strukturwandel. Die jüngere Generation hat die Braunkohlezeit und die Veränderungen in Hürth selbst nicht miterlebt. Umso schöner ist es, dass durch das Projekt dieser Teil der Stadtgeschichte erfahrbar gemacht wird“, betonte Bürgermeister Dirk Breuer bei der Enthüllung einer Infotafel im Beisein von Schülerinnen und Schülern des Ernst-Mach-Gymnasiums. Gemeinsam mit ihrem Schulleiter Martin Welz, den beiden Lehrerinnen Julia Horn und Sandra Hembach sowie dem Leiter des Stadtarchivs, Michael Cöln, begutachteten sie die Schautafel am Klüttenweg im Stadtteil Alt-Hürth. Weitere solcher Tafeln befinden sich im Stadtteil Gleuel im Kreuzungsbereich von Zieskovener Straße und Bergmannstraße, auf einer Freifläche am Berrenrather Kirchweg sowie im Stadtteil Alt-Hürth im Kreuzungsbereich von Goldenbergstraße und Firmenichstraße und im Stadtteil Berrenrath auf einem Waldweg im südlichen Bereich des Otto-Maigler-Sees.

Die mit Bildern und dazu gehörigen Erläuterungstexten ausgestatteten Hinweisschilder sind jeweils rund 120 Zentimeter breit und 85 Zentimeter hoch. Sie sind das Ergebnis eines Schulprojektes zur Industriegeschichte in Hürth. Es steht unter dem Motto „Vergangenes wieder sichtbar machen – Industrialisierung in Hürth“ und begann im Schulhalbjahr 2017/2018. Beteiligt waren der Geschichts- und Erdkundekurs und das Stadtarchiv. Das Projekt fand im Zusammenhang der im Juni 2017 eingegangenen strategischen Bildungspartnerschaft „Archiv und Schule“ statt und wurde mit Fördergeldern des Landes NRW (Bildungspartner NRW) unterstützt. Die Kosten für die Infotafeln belaufen sich insgesamt auf rund 2.000 Euro.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses „Erdkunde-Geschichte“ setzten sich kritisch mit Kontinuität und Wandel im Zuge der Industrialisierung am konkreten Beispiel ihrer Heimatstadt auseinander. In einem kurzen Archiv-Workshop lernten sie die originalen Quellen und Zeugnisse dieser Entwicklungen kennen und erfuhren das eigenständige Recherchieren in den Beständen des Stadtarchivs. Sie untersuchten arbeitsteilig und in Gruppen ausgewählte Beispiele aus dem reichhaltigen Bildbestand des Archivs, lokalisierten die Orte und fertigten dort auf Grundlage der historischen Vorlage neue archivfähige Fotos an.

Mit einem ersten Eindruck für Veränderungen in der Kommune übten sich die Schülerinnen und Schüler im grobchronologischen, räumlichen und sachlich-thematischen Einordnen historischen Geschehens und historischer Strukturen, im Beschreiben wesentlicher Entwicklungen, Umbrüche und Kontinuitäten sowie im Beschreiben und Erklären exemplarischer Zusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Unterstützt wurden sie dabei von den beiden Kursleiterinnen sowie vom Stadtarchiv. „Mit der Gestaltung eines „Lern-Pfads“ beziehungsweise Stadtrundgangs zur Geschichte der Hürther Industrialisierung wurde das Projektziel erreicht. Durch die Erforschung der in den Fotos erkennbaren Entwicklungen machten die Schülerinnen und Schüler das Vergangene wieder sichtbar“, so Stadtarchivleiter Michael Cöln.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv19/2019-04-02_hinweistafeln.php
letzte Änderung
08.04.2019
Erstelldatum
04.04.2019
Druckdatum
17.11.2019

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