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Kinder und Jugendliche lernen, was im Brandfall zu tun ist

Kinder und Jugendliche lernen, was im Brandfall zu tun ist

Provinzial-Versicherer Günter Undorf spendete der Feuerwehr Unterrichtsmaterialien
Bürgermeister Dirk Breuer und Andere mit einem Brandschutzkoffer.
Präsentierten und inspizierten den Inhalt des Brandschutzkoffers: (v.l.n.r.) Provinzial-Versicherer Günter Undorf, Feuerwehrchef Michael Mund und Bürgermeister Dirk Breuer.© Stadt Hürth

„Der kommt rechtzeitig zum bevorstehenden Weihnachtsfest auf den Gabentisch in der Feuer- und Rettungswache im Stadtteil Hermülheim“, sind sich Bürgermeister Dirk Breuer und Feuerwehrchef Michael Mund einig und brachten so ihre Freude über ein Geschenk zum Ausdruck. Günter Undorf hatte beiden einen sogenannten Brandschutzkoffer im Rathaus überreicht. Der ehemalige Geschäftsstellenleiter der Provinzialversicherungsniederlassung im Stadtteil Gleuel brachte damit seine Verbundenheit mit den Florianjüngern und seine Kompetenz als Feuerversicherer zum Ausdruck.

Der Brandschutzkoffer enthält eine Ausstattung, die für den Fall der Fälle vorbereitet: Mit Rauchwarnmelder, Verbrennungsdreieck, Notruftelefon, reichhaltigem Informationsmaterial und vielem mehr sind Brandschutzerzieher für ihre Arbeit in Kindergärten und Schulen umfassend ausgerüstet. Durch den Brandschutzkoffer werden die Kinder realitätsnah über die Wirkungsweise von Feuer aufgeklärt und sie können zugleich aktiv das richtige Verhalten im Notfall üben. Die ausgewählten Inhalte sensibilisieren die Kinder für das Thema ‚Feuer‘, fördern den Abbau von Ängsten und schärfen ein reflektiertes Selbstbewusstsein. Regelmäßig werden alle Hürther Kindertagesstätten und Schulen aufgesucht und die Kinder und Jugendlichen im Brandschutz geschult. „Das ist wichtiger Lehrstoff fürs ganze Leben“, ist Bürgermeister Dirk Breuer überzeugt.

Besonders interessant für Kinder ist das Notruftelefonsystem. Es besteht aus zwei Geräten. Das Leitstellentelefon ist fest mit dem Koffer verbunden. Das Notruftelefon ist ein Funktelefon mit einer Reichweite von etwa 70 Metern in Gebäuden und 200 Metern im Freien. Brandschutzerzieher können realitätsnah das Absetzen eines Notrufs mit den Kindern simulieren. Mit dem Brandschutzkoffer haben die Feuerwehren eine Basisausrüstung, um die wichtigsten Bestandteile der Brandschutzerziehung und -aufklärung zu vermitteln. Je nach individuellem Bedarf kann der Kofferinhalt noch ausgebaut werden. Neben der Brandschutzerziehung für Kinder kann der Koffer auch in der Brandschutzaufklärung für weitere Zielgruppen – wie beispielsweise bei der Arbeit mit Senioren – eingesetzt werden.

Im neuen Koffer finden sich auch die neu entwickelten Moderationskarten wieder. Mit den Moderationskarten können vier verschiedene Themen spielerisch und mit grafischer Unterstützung vermittelt werden. Beispielsweise werden die Abläufe der Rettungskette sowie das Absetzen eines Notrufes und Informationen zu verschiedenen Gefahren im Alltag anschaulich dargestellt. „Der Einsatz der Materialien findet ebenso als ansprechendes Schulungsmaterial für die Brandschutzaufklärung bei Menschen mit Migrationshintergrund Verwendung“, weiß Feuerwehrchef Michael Mund.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv18/2018-12-19_brandschutzkoffer.php
letzte Änderung
20.12.2018
Erstelldatum
20.12.2018
Druckdatum
18.11.2019

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