Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
BürgerService
Presseservice
30.11.2018: Bauliche Anforderungen führen zu vorübergehenden Einschränkungen

30.11.2018: Bauliche Anforderungen führen zu vorübergehenden Einschränkungen

Ziel von sogenannten "wiederkehrenden Prüfungen" ist es, Auflagen des Brandschutzes zu erfüllen

„In den nächsten Wochen wird die Turnhalle an der Martinusschule im Stadtteil Fischenich wieder vollumfänglich genutzt werden können. Geplant ist, die Dachentwässerung in einem ersten Schritt voll funktionstüchtig herzustellen. Im Zuge dessen wird auch die Lüftungsanlage repariert. Aus diesem Grund ist die vorübergehende Schließung des Beckens unausweichlich. Im kommenden Jahr erfolgt die Sanierung des Daches. Die erforderlichen Mittel sind im Haushalt 2019 bereits eingeplant.“, erläutert Bürgermeister Dirk Breuer das Vorgehen.

Wie bei der regelmäßigen TÜV-Prüfung für Fahrzeuge werden viele städtische Gebäude derzeit im Rahmen sogenannter „wiederkehrenden Prüfungen“ untersucht. Gemäß Bauprüfverordnung des Landes sind solche Untersuchungen im Rhythmus von sechs Jahren vorzunehmen.

„Wiederkehrende Prüfungen“ gehören zu den wichtigen Aufgaben der Bauaufsicht zur Gewährleistung von Sicherheit in Sonderbauten hinsichtlich des Brandschutzes. Bei Sonderbauten handelt es sich um Gebäude, die von einer größeren Anzahl von Personen besucht werden.

Und bei diesen „Wiederkehrenden Prüfungen“ geht es zum Beispiel um folgende Fragen: Entsprechen die aktuelle Nutzung und baulichen Zustände noch der erteilten Baugenehmigung? Sind erforderliche Zufahrten und Aufstellflächen für die Feuerwehr als solche gekennzeichnet und auch ungehindert nutzbar? Ist der erforderliche zweite Rettungsweg überall vorhanden? Sind die notwendigen Flure und Treppenräume - Rettungswege - frei von Brandlasten und ohne Hindernisse begehbar und Notausgänge ausreichend gekennzeichnet? Ist eine Sicherheitsbeleuchtung vorhanden? Sind Alarmierungseinrichtungen funktionsfähig vorhanden? Sind Feuerlöscheinrichtungen funktionsfähig und Brandmeldeanlagen, Sprinklerzentralen, Lüftungszentralen und Technikräume ausreichend gekennzeichnet und frei von Brandlasten?

„Für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger haben ein Gebäude-TÜV und besonders der Brandschutz oberste Priorität“, stellt Hürths Erster Bürger klar und bittet um Verständnis, wenn als Folge der Ergebnisse gegebenenfalls vorübergehende Beeinträchtigungen unausweichlich sind.

Aktuell erfolgten Prüfungen in der Deutschherrenschule und der Brüder-Grimm-Schule. Dabei wurde für die Gleueler Grundschule festgestellt, dass in einem Klassenraum der zweite Rettungsweg Mängel aufweist. Daher werden die Kinder vorübergehend in anderen Räumen unterrichtet. Bereits im Dezember kann der Klassenraum wieder genutzt werden. Zuvor müssen zwei öffentliche Parkplätze für die Feuerwehrzufahrt geopfert werden. In der Deutschherrenschule im Stadtteil Hermülheim sind aus Brandschutzgründen vorübergehend zwei Räume und zwei Büros für die Leitung der offenen Ganztagsschule nicht nutzbar. Klassenräume sind hiervon nicht betroffen. In der Gemeinschaftshauptschule im Stadtteil Kendenich kann die Empore derzeit nur von maximal 20 Personen in Anspruch genommen werden, weil die Zugangstüren nicht mehr den aktuellen Erfordernissen an die Breite entsprechen.

„Die Mitarbeiter im Amt für Gebäudewirtschaft arbeiten mit Hochdruck daran, Lösungen zu erarbeiten, um einerseits alle Auflagen zu erfüllen und andererseits die Nutzbarkeit in vollem Umfang wiederherzustellen“, sagt der Bürgermeister zu.
 

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv18/2018-11-30_bauliche_anforderungen.php
letzte Änderung
03.12.2018
Erstelldatum
03.12.2018
Druckdatum
18.11.2019

Wir setzen Cookies ein, um die Nutzbarkeit unserer Seite zu optimieren. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung über folgenden Link.

Mehr Infos