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27.08.2018: Vor Schulanfang: Bürgermeister kritisiert Zustand von Rad- und Gehwegen

27.08.2018: Vor Schulanfang: Bürgermeister kritisiert Zustand von Rad- und Gehwegen

In seinem Schreiben an das NRW-Verkehrsministerium bittet er um Aufnahme zweier Straßen ins Sanierungsprogramm

Rechtzeitig vor Ende der Sommerferien und dem Schulbeginn hat Bürgermeister Dirk Breuer den Zustand von Geh- und Radwegen entlang der Horbeller Straße und der Bonnstraße kritisiert. In seinem Schreiben an den dafür zuständigen NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst beklagt der Hürther Verwaltungschef, dass nur eine vage Aussicht bestehe für eine Aufnahme ins Sanierungsprogramm des Landes im nächsten Jahr.

„Der Zustand der Nebenanlagen sowohl an der Horbeller Straße als auch an der Bonnstraße ist als kritisch zu bewerten. Die Wege befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad ist eine gefahrlose Nutzung der Anlagen nicht mehr möglich. Als Straßenbaulastträger ist das Land Nordrhein-Westfalen für die Verkehrssicherungspflicht verantwortlich“, verdeutlicht der Hürther Verwaltungschef.

Er verweist darauf, dass es sich bei beiden Geh- und Radwegen um Hauptverkehrsrouten für den Alltagsradverkehr zwischen den Stadtteilen Fischenich und Hermülheim beziehungsweise innerhalb Hermülheims handele. „Insbesondere für den Schülerverkehr stellen der Geh-/Radweg auf der Horbeller Straße und der Bonnstraße eine sehr wichtige Wegeverbindung dar, zu der es keine gleichwertige Parallelverbindung gibt“, so Breuer wörtlich. Er lässt den Minister wissen, dass sich zwei Gymnasien, eine Gesamtschule, zwei Grundschulen sowie vier Kindergärten im näheren Umfeld befinden.

Ferner kritisiert Breuer, dass diese Wegeverbindungen von der Breite und vom Sicherheitsabstand her nicht mehr den aktuellen Empfehlungen für Radverkehrsanlagen entsprechen. „Ziel der Stadt Hürth ist eine Förderung des Radverkehrs als alternatives, umweltfreundliches Verkehrsmittel. Hierfür sind attraktive Radwegerouten im Stadtgebiet die Grundvoraussetzung. Diesen Anspruch erfüllen die Nebenanlagen der beiden Landesstraßen leider nicht“, so der Bürgermeister weiter.

Der Verwaltungschef appelliert an den Verkehrsminister, sich seiner Einschätzung anzuschließen und die Dringlichkeit einer Ertüchtigung mitzutragen. „Ich bitte Sie, die Stadt Hürth im Rahmen Ihrer Möglichkeiten bei den Bemühungen, für die beiden Radwegeverbindungen eine Aufnahme in das Erhaltungsprogramm 2019 zu erwirken, zu unterstützen“, heißt es abschließend in dem Schreiben.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv18/2018-08-17_gehwege.php
letzte Änderung
28.08.2018
Erstelldatum
28.08.2018
Druckdatum
14.11.2019

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