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20.02.2018: Frühe Bildung: Stadt bekommt Fördermittel

20.02.2018: Frühe Bildung: Stadt bekommt Fördermittel

Bundesministerium zahlt bis zum Jahr 2020 insgesamt 530.000 Euro für Personal und Angebote

Ganz persönlich nehmen die neuen Mitarbeiterinnen als KTE-Fachkräfte Kontakt zu Familien mit so genannten Teilhabe-Hürden auf. Solche Zugangserschwernisse können in Zusammenhang mit Flucht, Traumatisierung, Armut, fehlender sozialer Unterstützung und gesundheitlichen Problemen entstehen. Dann geht es darum, Familien aktiv  über die Chancen frühkindlicher Bildung zu informieren und zu versuchen, Eltern und Kindern das System der frühkindlichen Bildung und Betreuung näher zu bringen. Mit kreativen Angeboten fördert das engagierte KTE-Team die kindliche Entwicklung, die Familienerziehung und den Spracherwerb schon vor dem regulären Besuch einer Kindertagesstätte.

„Bildung darf keine Folge von der Herkunft sein“, so Maruhn, „ Daher ist mir besonders wichtig, Familien und Kinder so früh wie möglich bedarfsgerecht und individuell zu unterstützen“. Die ersten Angebote sind bereits gestartet: Bei den Kursen „Känguru-Sprache“ und „Bärenland“ zur frühkindlichen Sprachförderung spielen, singen und bewegen sich Kinder und Eltern gemeinsam. Ganz nebenbei lernen sie auf diese Weise intuitiv die deutsche Sprache. Zwei weitere Spielgruppen, „Spiel mit“ und „Musikgarten“, bieten eine willkommene Abwechslung für Kinder, die noch keinen Kita-Platz haben. Gleichzeitig entlastet diese stundenweise Betreuung die Erziehungsberechtigten.

In der „Hexenküche“, ein monatlich stattfindender Eltern-Kind-Kochtreff, wird mit Lebensmitteln gezaubert und gemeinsam ein leckeres, gesundes Essen aufgetischt. Rezepte aus aller Welt sollen den Austausch und das Kennenlernen der Familien untereinander fördern. In lockerer Atmosphäre können die Eltern ihre Fragen rund um Kindertagesbetreuung stellen, ihre Wünsche äußern und Anregungen geben.

Im November fand bereits ein Informations- und Begegnungswochenende im Jugendhof Finkenberg statt. Auch hier hatten die Familien und das „Kita-Einstieg-Team“ jenseits des stressigen Alltags die Möglichkeit, sich  kennenzulernen und Ideen auszutauschen. Mit von der Partie war auch der eigens entworfene „KiKo – Kita im Koffer“, ein Koffer voller Spielzeug, Bastelmaterial und vielen nützlichen Informationen zur Kindertagesbetreuung.

Als Netzwerk- und Koordinationsstelle kümmert sich Alisa Maruhn darum, die Angebote in den beteiligten Familienzentren effektiv aufeinander abzustimmen und für die Kinder gute Brücken in das Regelsystem der Kindertagesbetreuung zu bauen. Sie arbeitet dabei eng mit den Fachkräften in den Familienzentren und anderen lokalen Akteurinnen und Akteuren zusammen, fördert den Kontakt untereinander und entwickelt mit ihnen vielfältige Ideen für den Kita-Einstieg.

„Je enger wir zusammen arbeiten, desto besser erreichen wir alle Kinder und Familien in Hürth, um ihnen bei Bedarf die Brücken in frühe Bildung zu bauen“, freut sich Alisa Maruhn. Kitas und Familienzentren, verschiedene Hürther Vereine, Institutionen und Einrichtungen, wie beispielsweise die Hürther Brücke der Kulturen e.V., das Flüchtlingsnetzwerk Buntes Hürth, das Gewandhaus, der Kinderschutzbund, die Josef Metternich-Musikschule, die Hürther Tafel, das Frauenforum, das Amt für Inklusion, Integration und Flüchtlingshilfe, das Kommunale Integrationszentrum, das Jugendamt, ehrenamtliche Kräfte und natürlich auch die Familien selbst tragen gemeinsam zum Gelingen des Vorhabens bei.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Kita-Einstieg“ gibt es im Internet unter Bundesprogramm Kita-Einstieg oder direkt bei Alisa Maruhn, Jugendamt, Präventionsstelle, Telefon:  02233 / 53-372 oder per E-Mail an Alisa Maruhn.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv18/2018-02-20_fruehe_bildung.php
letzte Änderung
21.02.2018
Erstelldatum
21.02.2018
Druckdatum
24.06.2018

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