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05.01.2018: Bürgermeister empfing zum dritten Mal Sternsinger

05.01.2018: Bürgermeister empfing zum dritten Mal Sternsinger

Dirk Breuer hatte in 2016 alten Brauch wieder aufleben lassen – Segen am Eingang des Rathauses angebracht

„Der Besuch der Sternsinger im Rathaus ist Tradition.“ Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Dirk Breuer Pastoralreferent Wigbert Spinrath mit rund 30 Hürther Sternsingern - diesmal aus den Stadtteilen Gleuel, Alstädten-Burbach und Kendenich - am Vortag des Tages der „Heiligen Drei Könige“ im ersten Obergeschoss des Rathauses. Auch Flüchtlingskinder waren mit von der Partie. Für die musikalische Begleitung sorgten Musiker der privaten Musikschule „Auftakt“ unter der Leitung von Michael Schumacher. Für ihren Einsatz dankte Breuer allen Sternsingern und Betreuern: „Die Zeit, die Ihr einsetzt, ist wertvoll. Ihr helft damit Kindern auf der ganzen Welt.“

Ende vorigen Jahres hatten auch wieder Hürther Kinder und Jugendliche zusammen mit tausenden weiteren Sternsingern aus zahlreichen Gemeinden während eines Gottesdienstes im Kölner Dom von Kardinal Rainer Woelki den Segen für die 60-ste Sternsingeraktion im Erzbistum Köln erhalten. Bei dieser größten Hausbesuchsaktion in der Bundesrepublik Deutschland, die in Hürth noch bis zum 14. Januar 2018 dauert, wird Geld für Hilfsprojekte in der ganzen Welt gesammelt. Diesmal steht das Engagement gegen Kinderarbeit in Indien im Mittelpunkt. Den bundesweiten Start für die Aktion gab’s vorigen Freitag in Trier. „Der Einsatz der Kinder und Jugendlichen für Menschen in Not ist wichtig, um Menschen dort zu helfen, wo ihre Heimat ist“, so Breuer wörtlich. Die als Caspar, Melchior, Balthasar oder als Sternträger verkleideten Kinder und Jugendliche ziehen von Haus zu Haus und bitten um Unterstützung für Kinder. Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ sammeln sie Spenden für benachteiligte Gleichaltrige in der Welt und für Kinder in Not.

Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sind Träger der Aktion. Sie hat sich seit ihrem Start im Jahr 1959 zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Seither wurde rund eine Milliarde Euro gesammelt. Derzeit werden mit Sternsingergeldern 2106 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Nach Angaben der Veranstalter hatten im vorigen Jahr fast 300 Mädchen und Jungen in Hürth knapp 35.000 Euro zusammen getragen. Im Erzbistum Köln waren es insgesamt rund 3,4 Millionen Euro. Weltweit werden Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung, soziale Integration und Rehabilitation sowie Nothilfe gefördert. Auf Wunsch bringen die Sternsinger den Segen mit der Aufschrift „20*C+M+B*18“ gut sichtbar an den Haustüren an. Die Ziffern stehen für das laufende Kalenderjahr und die Buchstaben für den lateinische Aufruf „Christus Mansionem Benedicat“, was übersetzt „Christus segne dieses Haus“ bedeutet. Diesen Segen brachten die jungen Gäste gut sichtbar an Eingängen im Rathaus an.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv18/2018-01-05_sternsinger.php
letzte Änderung
05.01.2018
Erstelldatum
05.01.2018
Druckdatum
24.05.2018

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