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10.11.2017: Bürgermeister möchte Ökologie und Ökonomie verknüpfen

10.11.2017: Bürgermeister möchte Ökologie und Ökonomie verknüpfen

Dirk Breuer wirbt für das Projekt Ökoprofit – Unternehmen und Allgemeinwohl profitieren von Synergien

Bürgermeister Dirk Breuer macht sich stark für mehr Umwelt und Klimaschutz in Hürth. „Ökologie und Ökonomie miteinander zu verknüpfen ist kein Widerspruch. Im Gegenteil: Es entstehen Synergien, wovon auch das Gemeinwesen profitiert“, so der Verwaltungschef. In einem Schreiben an Hürther Unternehmen und Institutionen wirbt er für das Projekt Ökoprofit.

Hierbei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt zwischen Stadt und Wirtschaftsunternehmen. Es bietet Firmen die Möglichkeit, Betriebskosten zu senken und damit einhergehend die Umwelt zu entlasten. Ziel ist ihre nachhaltige ökonomische und ökologische Stärkung. Im Mittelpunkt steht ein geringerer Verbrauch von Wasser und Energie, weniger Abfall und eine erhöhte Materialeffizienz.

Betreut wird das Projekt von der B.A.U.M. Consult GmbH. Sie hat bereits über 145 Ökoprofit-Projekte in zahlreichen anderen Städten und Regionen erfolgreich begleitet. Allein in Nordrhein-Westfalen konnten in den beteiligten Unternehmen jährlich Kostensenkungen von jährlich knapp 80 Millionen Euro erzielt, der Kohlendioxidausstoß um etwa 280.000 Tonnen gesenkt und rund 48.000 Tonnen Abfall vermieden werden.

Innerhalb eines Jahres werden in den teilnehmenden Betrieben acht Workshops veranstaltet, rund fünf Beratungstermine verabredet und praxisnahe Maßnahmen entwickelt. Im Anschluss werden sie öffentlichkeitswirksam als Ökoprofit-Betrieb ausgezeichnet. Der Teilnahmebeitrag richtet sich nach der jeweiligen Mitarbeiterzahl und beläuft sich zwischen 3.000 Euro und 10.000 Euro. Das Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen finanziell gefördert.

„Die Erfahrungen aus anderen Regionen zeigen, dass sich mit den erfolgten Einsparungen der Teilnahmebeitrag innerhalb kurzer Zeit amortisieren kann. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich eine Beteiligung am Projekt Ökoprofit Hürth vorstellen könnten, um zur nachhaltigen Entwicklung Ihres Betriebs und des Wirtschaftsstandorts Hürth beizutragen“, heißt es in Breuers Schreiben.

Informationen zum Projekt erteilen im Rathaus Wirtschaftsförderin Claudia Dahmann unter der Rufnummer 02233 / 53-591, per E-Mail an Claudia Dahmann, sowie Klimaschutzmanager André Katzenberger unter der Rufnummer 02233 / 53-421 und per E-Mail an André Katzenberger.

URL der Website
https://www.huerth.de/buergerservice/archiv17/2017-11-10_oekologie.php
letzte Änderung
14.11.2017
Erstelldatum
14.11.2017
Druckdatum
18.11.2017