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19.10.2017: Bürgermeister will Luftqualität verbessern

19.10.2017: Bürgermeister will Luftqualität verbessern

Stadt setzt sich für Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ein.

Bereits seit Jahrzehnten leistet die Stadt Hürth mit dem Einsatz umweltfreundlicher Fernwärme ihren Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität. Darüber hinaus hatte sie im Jahr 2011 wegweisend Brennstoffzellen-Hybridbusse in die Stadtbus-Flotte integriert. Ungeachtet dieser Anstrengungen sind die Schadstoffemissionen (NOx) immer noch zu hoch. Insbesondere die Stickstoffbelastung liegt über den von der EU geforderten Grenzwerten. Dies belegen Daten der Messstation an der Luxemburger Straße. Nun sind weitere Aktivitäten geplant.

„Mit dem Bundesfonds "Nachhaltige Mobilität für die Stadt" können weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität umgesetzt werden“, hat Bürgermeister Dirk Breuer festgestellt und veranlasst, dass rechtzeitig eine Projektskizze eingereicht wurde. Im Falle einer positiven Bewertung werde zunächst ein individueller Masterplan zur Luftreinhaltung erstellt. Dieser kann bereits durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert werden. Insgesamt wird dieser Fonds mit mindestens einer Milliarde Euro ausgestattet werden. Antragsberechtigt sind alle Kommunen und Regionen in Deutschland, die unter NOx-Grenzwertüberschreitungen leiden.

In diesem Zusammenhang freut sich der Bürgermeister über das Ergebnis des „Kommunalgipfels“ zwischen Vertretern von Bund, Land und Kommunen Anfang September: „Endlich bekommen wir bei unseren Anstrengungen auf kommunaler Ebene zur Verbesserung der Luftqualität und einer nachhaltigen Mobilität Unterstützung. Ohne entsprechende Fördermittel stoßen wir einfach immer wieder an unsere finanziellen Grenzen. Ich hoffe, dass unsere Projektskizze positiv bewertet wird und wir einen Masterplan für unsere Heimatstadt erarbeiten können. Schließlich trägt eine saubere Umwelt zur Verbesserung der Lebensqualität der in Hürth lebenden Menschen bei.“

Wesentliche Inhalte der Hürther Projektskizze sind die vollständige Umstellung der Busflotte auf emissionsfreie Brennstoffzellentechnologie, die Einführung eines kommunalen Fuhrparkmanagements und die sukzessive Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf emissionsarme oder –freie Antriebe.

Stadtwerke Hürth-Vorstand und Kämmerer Dr. Dirk Ahrens-Salzsieder hat mit den Projektpartnern, der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) und HyCologne e.V., die Skizze erarbeitet und ist optimistisch: „Mit diesen kompetenten Partnern sind wir sehr gut aufgestellt, sodass Hürth seinen Weg einer umwelt- und klimafreundlichen Mobilität konsequent weitergehen wird.“ Sollte die Projektskizze positiv bewertet werden, wird die Stadt Hürth in einem zweiten Schritt einen förmlichen Förderantrag stellen. Nach Aussage des Ministeriums kann mit einer Mittelbereitstellung noch in diesem Jahr gerechnet werden.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv17/2017-10-19_luftqualitaet.php
letzte Änderung
20.10.2017
Erstelldatum
20.10.2017
Druckdatum
13.11.2019

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