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02.02.2017: IG Hürth kämpft weiter für Erdverkabelung

02.02.2017: IG Hürth kämpft weiter für Erdverkabelung

Veranstaltung am Freitag, 03. Februar 2017, bei Hübingen im Westerwald – Abfahrt in Hürth um 16:00 Uhr

Die IG Hürth e.V. kämpft seit 2012 für eine Erdverkabelung für Hürth. Die Organisation ist nun dem Aktionsbündnis Ultranet beigetreten. Hier haben sich Bürgerinitiativen aus Regionen von NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für eine Erdverkabelung in ihren Regionen einzusetzen.

Das „Aktionsbündnis Ultranet“ wird am kommenden Freitag, 03. Februar 2017, 18:00 Uhr, einen 20 Meter langen aus Aktivisten und Fackeln stilisierten Strommast auf einer Wiese in der Nähe der Ultranet-Trasse bei Hübingen im Westerwald nachbauen. Die IG Hürth e.V. beteiligt sich an dieser Aktion und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, der Veranstaltung beizuwohnen. Treffpunkt ist um 15:45 Uhr auf dem Park & Ride-Parkplatz Kiebitzweg an der Luxemburger Straße. Die Abfahrt erfolgt eine viertel Stunde später. Bürgermeister Dirk Breuer wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort begrüßen und ihnen eine gute Fahrt wünschen.

Glühwein und Würstchen sollen im Westerwald vor Ort für die entsprechende geistige und kulinarische Nahrung sorgen. Auch Informations- und Verpflegungsstände werden aufgestellt. Zu diesem Event sind Journalisten sowie Politiker der betreffenden Regionen eingeladen. Mit Hilfe eines 26 Meter langen Kranauslegers und Multicoptern mit Kameraausstattung sollen bei hoffentlich gutem Wetter eindrucksvolle Bilder im abendlichen Licht gemacht werden. Interessierte Bürger sind aufgerufen, sich an dem Fackelspektakel zu beteiligen. Auch Kinder sind gern gesehene Gäste. Informationen über Anfahrt und mögliche Mitfahrgelegenheiten können über infohuerth-gegen-hochspannungde angefordert werden.

Der geplante Ausbau einer existierenden Überlandleitung zu einer Höchstspannungsgleichstrom-Trasse, die eine bisher nicht praktizierte Übertragungstechnik anwendet, erhitzt die Gemüter der Anwohner in Gemeinden entlang der Ultranet-Trasse. Und dies vor allem, weil aussagekräftige Langzeitstudien über Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt dieser Technik weitgehend fehlen. Betroffene Bürger entlang der Trasse - häufig verläuft die Trasse 50 Meter und weniger neben Wohngebäuden - haben sich in Bürgerinitiativen zusammengeschlossen, um Informationen auszutauschen und gemeinsam ihre Interessen zu diesem Pilotprojekt über ihren Köpfen zu vertreten.

Im Dezember letzten Jahres haben sich Gruppierungen aus Neuss, Kaarst, Hürth, Grevenbroich, Koblenz, Urbar, Eitelborn, Hübingen, Niedernhausen und Eppstein im „Aktionsbündnis Ultranet“ zusammengeschlossen (weitere Beitritte werden erwartet), um durch diese Vernetzung eine bessere Informationsbündelung, einen Erfahrungsaustausch und mehr Aufmerksamkeit durch gemeinsame Aktionen zu erreichen.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv17/2017-02-02_aktionsbuendnis_ultranet.php
letzte Änderung
06.03.2017
Erstelldatum
02.02.2017
Druckdatum
13.11.2019

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