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27.01.2017: Wirtschaftsförderung soll noch effektiver werden

27.01.2017: Wirtschaftsförderung soll noch effektiver werden

In der Sitzung des Hauptausschusses wurde neue Konzeption erläutert

Mit einer neuen Konzeption verfolgt die Stadt das Ziel, eine noch effektivere Wirtschaftsförderung zu betreiben. In der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses hat Marco Dederichs die Verfahrensweise erläutert. „Unter dem Slogan „Perspektive Hürth – wo Wirtschaft wächst“ sind sämtliche Aktivitäten in drei Sparten gebündelt“, klärte der Referent des Bürgermeisters die Ausschussmitglieder auf.

Hierzu zählen der Unternehmensservice mit Zuständigkeiten in den Bereichen Beratung, Betreuung und Ansiedlung, das Gründerzentrum „ST@RT HÜRTH“ sowie die Hürther Stadtentwicklungsgesellschaft HÜSTA, die fürs Standortmarketing verantwortlich zeichnet. Letztere will mit einem strategischen Flächenmanagement Prognosen für Bedarfe erstellen, verfügbare Flächen ermitteln und einer Vermarktung zuführen sowie vorhandene Standortvorteile ausbauen, um bessere Rahmenbedingungen für bereits angesiedelte Unternehmen zu schaffen.

Zur Formulierung der strategischen Ziele, die der Vermittlung der nur noch knappen Gewerbeflächen dient, sind unter anderem Workshops mit politischen Vertretern, dem Arbeitskreis Wirtschaft Hürth (AWH), der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Rhein-Erft geplant. „Diese Vorgehensweise ist umso bedeutender, da die Neuausweisung von Gewerbe- und Industrieflächen zunehmen schwieriger wird“, weiß Dederichs. Daher sei es unumgänglich, dass die Wirtschaftsförderung als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Unternehmen fungiere. Daher werde sie innerhalb der Verwaltung eine koordinierende Funktion übernehmen.

„Wir müssen zielgerichteter agieren, wenn nach Flächen angefragt wird“, hat Dederichs erkannt. Daher sei es von großer Bedeutung, Politik und Verwaltung bei der Gewerbeflächenentwicklung und –vergabe einzubinden. „Als Dienstleister wollen wir maßgeschneiderte Informationen anbieten“, stellt er klar und verweist auf notwendige umfassende Marktanalysen und einen intensiven Austausch mit den Unternehmen vor Ort. Ferner ist geplant, ein Gewerbeflächenkataster einzuführen und verfügbare Areale in Flächenklassen zu klassifizieren.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv17/2017-01-27_wirtschaftsfoerderung.php
letzte Änderung
06.03.2017
Erstelldatum
27.01.2017
Druckdatum
20.05.2018