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27.01.2017: Regionale Versorgung mit Fernwärme gesichert

27.01.2017: Regionale Versorgung mit Fernwärme gesichert

Kooperation zwischen den Stadtwerken Hürth und Orion Engineered Carbons (OEC) im Bereich Fernwärme ist besiegelt

Das Unternehmen Orion Engineered Carbons (OEC) am Standort Köln und die Stadtwerke Hürth haben sich am Freitag, den 27.01.2017, auf eine langfristige Kooperation im Bereich der Fernwärmeerzeugung geeinigt. In den nächsten zwei Jahren werden hierzu rund 30 Millionen Euro am OEC-Standort bei Hürth investiert. Zwei neue Turbinen zur Kraft-Wärme-Kopplung sollen ab 2018 insgesamt rd. 75% des Fernwärmebedarfs der Stadtwerke liefern.

„Wir freuen uns, mit OEC einen Partner aus der unmittelbaren Nachbarschaft gefunden zu haben, der die regionale Versorgung mit Fernwärme sichert“, sagt Bürgermeister Dirk Breuer. „Durch die Kooperation können wir die Fernwärmepreise für unsere Kunden auf einem marktfähigen Niveau sicherstellen“, ergänzt Stadtwerke-Vorstand Dr. Dirk Ahrens-Salzsieder.

„Die Stadtwerke Hürth investieren dafür rund 30 Millionen Euro in den Bau von zwei modernen Turbinen zur Kraft-Wärme-Kopplung. Hierdurch kann ohne zusätzlichen Brennstoffeinsatz die überschüssige Wärme für die Stadtwerke-Kunden bereitgestellt werden“, weiß Jürgen Schiffmann. Der technische Leiter der Stadtwerke Hürth hat in den zurückliegenden dreieinhalb Jahren das Projekt in Zusammenarbeit mit OEC entwickelt und zeichnet sich für die wirtschaftliche und technische Umsetzung verantwortlich.

Bislang wurden die beim Produktionsprozess der OEC anfallenden Restgase hauptsächlich zur Stromerzeugung genutzt. Durch die neue Anlage wird das energetische Potential weiter optimiert und für die Fernwärme nutzbar gemacht. Dadurch wird die Wärmeemission in die Umwelt um ca. 235.000 MWh pro Jahr vermindert. Zusätzlich sinken die mit dem Wärmeverbrauch der Stadtwerke-Kunden verbundenen CO2-Emissionen von derzeit rund 250 g/kWh auf 75 g/kWh und liegen damit weit unter den Emissionswerten herkömmlicher Heizungsanlagen. Insgesamt werden hierdurch jährlich rund 58.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.

Bereits heute wird ein kleiner Teil der Abwärme der OEC an gewerbliche Nutzer weitergegeben. „Wir kooperieren beispielsweise seit Jahren mit einem angrenzenden Spargelbauer, der mit unserer Hilfe bereits mehrere Wochen vor dem Start der Spargelsaison mit der Ernte beginnen kann“, so Enzo Pezzolla, Vice President am Standort Köln. Nun soll dieses Engagement weiter ausgebaut werden und durch die Kooperation mit den Stadtwerken eine neue Dimension erhalten. Die Kooperation ist auf mindestens 20 Jahre ausgelegt.

In diesem Zeitraum hat sich OEC dazu verpflichtet, die erzeugte Fernwärme den Stadtwerken zur Verfügung zu stellen. Dr. Michael Sojka, der das Projekt für OEC federführend begleitet, dazu: „Durch die Einspeisung der Abwärme in das Fernwärmenetz können wir die Energieeffizienz unserer Anlagen weiter verbessern.“ „Die Kooperation kommt also sowohl der Umwelt, den Kunden der Stadtwerke als auch OEC und seinen Mitarbeitern zu Gute“, ergänzt Dr. Claudine Mollenkopf, global verantwortlich für den Geschäftsbereich Specialty bei OEC.

Als Industrieunternehmen im Ballungsraum Köln ist OEC bestrebt, durch Netzwerke und Kooperationen einen positiven Beitrag zur Entwicklung des Standorts zu leisten und die Wertschöpfungskette zu optimieren. Enzo Pezzolla dazu: „Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie Industrie und Bürger vor Ort miteinander leben und voneinander profitieren können.“

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv17/2017-01-27_vertragsunterzeichnung_fernwaerme.php
letzte Änderung
06.03.2017
Erstelldatum
31.01.2017
Druckdatum
15.11.2019

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