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15.11.2016: Fahnen von „Terre des Femmes“ werden gehisst

15.11.2016: Fahnen von „Terre des Femmes“ werden gehisst

Am Donnerstag, 24. November, 12:00 Uhr, zwischen Rathaus und Bürgerhaus – Interessierte sind willkommen

Zwischen Rathaus und Bürgerhaus werden Bürgermeister Dirk Breuer und Gleich­stellungs­beauftragte Brigitte Kuhn-Wolpert am Donnerstag, 24. September um 12:00 Uhr, Fahnen von „Terre des Femmes e.V.“ hissen. Mit dieser Aktion machen sie auf den Gedenktag der Organisation gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2016 aufmerksam. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind hierzu herzlich eingeladen.

Der Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die im November 1960 nach monatelanger Folter in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst getötet wurden. Die Schwestern waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Der Kampf der Schwestern gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol für Frauen, sich weltweit gegen jegliches Unrecht zu wehren. 1981 wurde der 25. November zum internationalen Gedenktag durch lateinamerikanische und karibische Feministinnen, die in Bogota (Kolumbien) das Todesdatum der Mirabal Frauen zum Gedenktag machten.

1999 wurde der 25. November als offizieller internationaler Gedenktag von den Vereinten Nationen anerkannt. Terre des Femmes e.V. sieht sich als Teil dieser Bewegung und hat daher für Deutschland eine Fahnenaktion entwickelt. Erstmalig wurde diese 2001 bundesweit von zahlreichen Verbänden und Frauenbeauftragten aufgegriffen. Seitdem gibt es neben der Fahnenaktion viele Veranstaltungen unterschiedlichster Art zum Thema.

Häusliche Gewalt von Ehemännern, Freunden oder Lebenspartnern gehören für viele Frauen und ihren Kindern zum Alltag. 25 % aller Frauen in Deutschland haben bereits körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren. Einkommen, Bildung und Alter spielen hierfür keine Rolle. Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen, häufiger als Verkehrsunfälle. Männergewalt gegen Frauen und Mädchen kostet die Solidargemeinschaft viele Milliarden Euro (Justiz, Polizei, ärztliche Behandlung sowie Arbeitsausfall). Frauenhäuser sind häufig die einzige Möglichkeit für Frauen und deren Kinder der Gewalt zu entfliehen.

Die Fahnenaktion findet seit einigen Jahren in verschiedenen Kommunen des Rhein-Erft-Kreises statt.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv16/2016-11-15_fahnen.php
letzte Änderung
11.01.2018
Erstelldatum
15.11.2016
Druckdatum
13.11.2019

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