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Pressemitteilung Weihbischof in Hürth zu Besuch

12.05.2016: Weihbischof in Hürth zu Besuch

Auf Einladung des Dechants fand Austausch mit dem Bürgermeister und Ortsvorstehern statt

Hoher Besuch in Hürth: Weihbischof Rolf Steinhäuser hält sich anlässlich der so genannten Visitation bis Ende Mai in seiner Heimat auf. In diesem Zusammen­hang bewertet er die Arbeit der katholischen Kirche in den zehn Hürther Gemeinden für die rund 28.500 hier lebenden Katholiken. Geprüft wird etwa, wie die Seelsorge funktioniert und ob die Gemeinden im Sinne des christlichen Glaubens handeln.

Auch die Qualität der Arbeit in den kirchlichen Einrichtungen, wie beispielsweise in Kinder­tagesstätten und Altenheimen der Caritas, wird bemessen. Alles sechs Jahre wird eine solche Visitation organisiert. Auch die Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung der Stadt steht auf dem Prüfstand. Aus diesem Grund hatte Dechant Michael Tillmann Bürgermeister Dirk Breuer und die Ortsvorsteher aus den Stadtteilen ins Pfarrheim St. Severin im Stadtteil Hermülheim eingeladen.

Der Bürgermeister begrüßte den Weihbischof "als Sohn unserer Stadt". Der Hintergrund: Der Geistliche ist im Kölner Severinsklösterchen geboren und hat die Grundschule in Efferen besucht. Seine Mutter lebte bis zu ihrem Tod vor fünf Jahren in dem Stadtteil. Rolf Stein­häu­ser machte sein Abitur am Schiller-Gymnasium in Köln-Sülz, studierte in Bonn und Regens­burg Philosophie und Katholische Theologie - unter anderem bei Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. 1977 empfing er das Sakrament der Priesterweihe für das Erzbistum Köln. In Hilden und Bonn wirkte er als Kaplan.

Von 1984 bis 1989 fungierte er als Stadtjugendseelsorger in Bonn, von 1990 bis 1996 als Diözesan-Jugendseelsorger und als Leiter der Abteilung Jugendseelsorge im Erz­bisch­öf­lichen Generalvikariat sowie als Rektor der Jugendbildungsstätte Haus Altenberg. 1996 erhielt er die Ernennung zum Pfarrer an St. Lambertus in Düsseldorf. Ein Jahr später wurde er Stadtdechant von Düsseldorf. Seit 2006 gehörte Steinhäuser als nichtresidierender Domkapitular dem Domkapitel an. Kardinal Rainer Woelki ernannte ihn 2015 zum residierenden Domkapitular sowie zum Leiter des Edith-Stein-Exerzitienhauses des Erzbistums Köln und zum Beauftragten für Neuevangelisierung.

Im Dezember letzten Jahres ernannte ihn Papst Franziskus zum Titularbischof von Thu­burnica und bestellte ihn zum Weihbischof in Köln. Im Kölner Dom spendete ihm der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki am 10. Januar 2016 die Bischofsweihe. Somit ist er für den Pastoralbezirk Mitte des Erzbistums Köln zuständig, zu dem die Stadt Köln, die Stadt Leverkusen und der Rhein-Erft-Kreis gehören.

In seiner Ansprache informierte Bürgermeister Dirk Breuer, dass die Stadt mit der Kirche mehrere Berührungspunkte im sozialen Bereich habe. So seien beispielsweise sechs der 33 Kindertagesstätten in katholischer Trägerschaft. Hürth habe derzeit rund 58.500 Einwohner: "Wachstum bringt Herausforderungen für die Stadt mit sich", so Breuer. In diesem Zusam­men­hang teilte er mit, dass in den Stadtteilen Efferen, Hermülheim und Kalscheuren vier weitere Kindertagesstätten sowie eine Grundschule in Hermülheim eingerichtet werden müssten.

Der Bürgermeister würdigte die "große ehrenamtliche Beteiligung" von rund 150 Freiwilligen, die sich um die etwa 750 Flüchtlinge in Hürth kümmern. Auch hierbei bringen sich die Ge­mein­den ein. Breuer verwies darauf, dass in der Verwaltung ein eigenes Amt gegründet wurde, dass sich mit elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gezielt um Inklusion, Integration und Flücht­lingshilfe kümmere. Die Unterbringung anerkannter Flüchtlinge sei "eine zentrale Frage", so Breuer weiter. Derzeit erarbeite die Verwaltung ein Integrationskonzept.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv16/2016-05-12_weihbischof.php
letzte Änderung
10.01.2018
Erstelldatum
25.08.2016
Druckdatum
14.11.2019

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