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Pressemitteilung Vertreter der New Yorker Steubenparade zu Gast

11.02.2016: Vertreter der New Yorker Steubenparade zu Gast

Hürth (pü) - Hoher Besuch aus den Ver­einig­ten Staaten von Amerika: Mitten in der fünften Jahreszeit empfing Bürgermeister Dirk Breuer eine Abordnung der New Yorker Steuben­pa­rade im Rathaus. Präsident Robert K. Radske und Gattin Anita M. Radske, die in der Orga­ni­sation als Finanzdirektorin fungiert, besuchten ihn im Beisein der Hürtherin Anni Hinz. Die 91-jährige hatte vor Jahren als Agrippina auf einem der zahlreichen Fest­wagen ihre Heimat repräsentiert und nun zum 34. Mal in Folge eine Abordnung der Parade beherbergt.



"Feiern Sie fröhlich, ausgelassen und genießen Sie unsere prächtigen Karnevals­um­züge", empfahl Breuer seinen Gästen. Als Gast­geschenk überreichte der Bürger­meister Fan-Schals, Sekt und einen Wandteller mit Impressionen aus dem Gebiet der Stadt Hürth. Die Gäste überreichten im Gegenzug einen Motto-Schal, Anstecknadeln und eine offizielle Münze von der Steuben­pa­rade. Der Verwaltungschef dankte Anni Hinz ausdrücklich für ihr Engagement. "Ich freue mich, dass Sie mit ihrer Gast­freund­schaft die deutsch-amerikanischen Beziehungen pflegen", so Breuer wörtlich. Während ihrer einwöchigen "Good-Will"-Reise besuchte das Ehepaar Radske Freunde in der Landeshauptstadt Düsseldorf, nahm an einer Sitzung der Karnevalsgesellschaft "Sch­nüsse Tring" in Köln teil und schaute sich in Hürth Karnevalsumzüge in den Stadtteilen Alt-Hürth, Efferen und Fischenich an. Den Rosenmontagszug in der Domstadt ver­folg­ten die Gäste auf Einladung der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker am Rathaus.

Die German-American Steubenparade ist ein traditionsreicher, jährlicher Umzug, der jeweils am dritten Samstag im September auf der Fifth Avenue in New York City statt­findet. Die Parade ist eines der größten Ereignisse im deutsch-amerikanischen Fest­kalender. Sie wurde 1957 von deutsch-stämmigen Amerikanern gegründet. Zugrunde lag der Wunsch, Traditionen ihrer Heimat nachhaltig zu pflegen. Die erste Steuben­parade wurde 1957 im New Yorker Stadtteil Queens abgehalten. Dort lebten damals die meisten Deutsch-Amerikaner der Stadt. Da sich über die Jahre immer mehr Teil­nehmer anmeldeten, wurde die Parade auf die Fifth Avenue in Manhattan verlegt. Die Gründer einigten sich darauf, die Parade nach Freiherr Friedrich Wilhelm von Steuben zu benennen, einem hochdekorierten preußischen Offizier. Der erneuerte in seiner zweiten Karriere als US-amerikanischer General die Kontinentalarmee und wurde zum Helden des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges unter dem Oberbefehl George Washingtons.

Allerdings ist die Steubenparade kein militärisches Ereignis, sondern eher mit einem Trachtenumzug zu vergleichen. Jährlich nehmen zahlreiche Gruppen aus Deutschland daran teil - vor allem Musikvereine, Trachtengruppen, Karnevalsorganisationen und Schützenvereine. Nachdem die Parade jahrelang einen bayerischen Schwerpunkt hatte, hat sie sich in den letzten Jahren geöffnet und präsentiert auch zahlreiche Gru­ppen aus allen anderen Teilen Deutschlands.

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv16/2016-02-11_kornblumenkoenigin.php
letzte Änderung
10.01.2018
Erstelldatum
25.08.2016
Druckdatum
14.11.2019

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