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Pressemitteilung Denkmal

02.09.2015: Eintritt frei am Tag des offenen Denkmals

Fünf interessante Veranstaltungen zu den Themen Handwerk, Technik und Industrie am Sonntag, 13. September

Hürth (pü) - Bundesweit wird am Sonntag, 13. September 2015, der Tag des offenen Denkmals veranstaltet. In diesem Jahr stehen die Themen Handwerk, Technik und Industrie im Mittelpunkt. In Hürth haben Klaudia Willing von der städtischen Unteren Denkmalbehörde und der ehemalige Stadtarchivar Dr. Manfred Faust fünf Veranstaltungen organisiert. Der Eintritt ist frei.

Um 10:00 Uhr kann das Kraftwerk Goldenberg im Stadtteil Knapsack besichtigt werden. Die Führung durch das einst größte Braunkohlenkraftwerk Europas, das 1914 in Betrieb genommen wurde, übernimmt RWE-Diplom-Ingenieur Wolfgang Dülffer. Größere Bauteile - wie Schornsteine, Kühltürme und Vorschaltanlage – wurden zwischenzeitlich abgebrochen. Verwaltungsgebäude, Kesselhäuser und der Maschinensaal stehen als Industriedenkmäler unter Denkmalschutz und können teilweise besichtigt werden.

Jeweils um 11:00 Uhr, 12:00 Uhr und 13:00 leitet Jürgen Constien eine Führung an einem Teilstück zweier römischer Wasserleitungen aus dem Vorgebirge und der Eifel nach Köln im Stadtteil Hermülheim, Krankenhausstraße 91, und erläutert die Technik vor Ort. Es befindet sich hinter der Friedrich-Ebert-Realschule, stammt aus dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Christi Geburt und wurde 1962 ausgegraben und anschließend restauriert.

Von 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr erläutern Mitglieder des Förderkreises der Schmalspurkohlenbahn Alt-Hürth e.V. Funktionsweise einer E-Lok, Schienen und Oberleitung der 900 mm-Kohlenbahn der Grube „Vereinigte Ville“. Nach Einstellung der Braunkohleförderung hat der Förderkreis diese Relikte gerettet. Die Anlage befindet sich im Stadtteil Alt-Hürth im Kreuzungsbereich von Frechener Straße und Alstädter Straße.

Jeweils um 16:00 Uhr und um 17:00 Uhr übernimmt Karl Fölling als Eigentümer der Correns-Mühle im Stadtteil Gleuel Führungen durch das Mühlengebäude aus dem 18. Jahrhundert, das ursprünglich in Fachwerkbauweise errichtet wurde und mit einem Wasserrad ausgestattet ist. In den 1950-er Jahren ist der Mühlenbetrieb an der Ernst-Reuter-Straße 91 eingestellt worden. Nach 1998 wurde das Anwesen saniert. Die Mühleneinrichtung des heute als Wohngebäude genutzten Gebäudes ist weitgehend erhalten.

Informationen und Anmeldungen bei Klaudia Willing, Telefon 02233 / 53-467, E-Mail kwillinghuerthde.

Pressemitteilung der Stadt Hürth vom 02.09.2015

URL der Website
http://www.huerth.de/buergerservice/archiv15/2015-09-02_tag_denkmal.php
letzte Änderung
08.01.2018
Erstelldatum
25.08.2016
Druckdatum
22.11.2019

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