| seit 1901 |
Braunkohlengruben und Brikettfabriken "Vereinigte Ville" in Hürth-Knapsack |
| 1902 |
Gründung einer ersten Zahlstelle der Bergarbeiter-Verbandes in Gleuel |
| 1907 |
Stickstofffabrik in Knapsack (später Werk Knapsack der Hoechst AG) |
| 1914 |
Bau des Braunkohlenkraftwerkes Vorgebirgszentrale / Goldenberg-Werk |
| 1916 |
Eröffnung des Bürgermeisterei-Krankenhauses |
| 1920 |
Auflösung der Personalunion zwischen den Bürgermeistereien Hürth und Efferen |
| 1930 |
Zusammenschluss der sechs Landgemeinden Berrenrath, Fischenich, Gleuel (mit Sielsdorf und Burbach), Hermülheim, Alt-Hürth (mit Alstädten und Knapsack) und Kendenich (mit Kalscheuren) zur "Großgemeinde" Hürth |
| 1933 |
"Machtergreifung" der in der katholischen Industriegemeinde schwachen Nationalsozialisten. Efferen und Stotzheim werden eingemeindet und komplettieren die neue Gemeinde Hürth, die bis zur Verleihung der Stadtrechte (1978) die größte Landgemeinde in Deutschland bleibt. |
| 1938 |
Zerstörung jüdischer Häuser und Geschäfte in der sog. "Reichskristallnacht" |
| 1942 |
Deportation der letzten jüdischen Bewohner. Einsatz vieler Zwangsarbeiter/innen vor allem aus Polen und der Sowjetunion |
| 1944 |
Starke Kriegszerstörungen vor allem in Efferen und Knapsack |
| 1952/58 |
Der Stadtteil Hürth-Berrenrath muss der Braunkohle weichen und wird mit 1.714 Menschen geschlossen umgesiedelt. |
| 1964/84 |
Bau des neuen Stadtzentrums Hürth-Mitte |
| 1966 |
Begründung der Städtepartnerschaften mit Spijkenisse in den Niederlanden und Thetford in England |
| 1969 |
Ansiedlung des Bundessprachenamtes der Bundeswehr |
| 1969/79 |
Umsiedlung des Industrieortes Hürth-Knapsack (4.000 Einwohner, 573 Gebäude) aus Gründen des Umweltschutzes |
| 1974 |
Umzug des Kreishauses des Landkreises Köln von Köln nach Hürth |
| 1977 |
Eröffnung des Einkaufszentrums "Hürth-Park" |
| 1978 |
Verleihung der Stadtrechte |
| 1979 |
Besiedelung des Gewerbegebietes Nord/Ost mit über 85 Betrieben und mehr als 6.000 neuen Arbeitsplätzen |
| 1981 |
Die neue biologische Kläranlage in Hürth-Sielsdorf wird in Betrieb genommen. Das Naherholungsgebiet Hürtherberg wird eingeweiht. |
| 1983 |
Die Kohleförderung in der Grube Theresia ist abgeschlossen. Das städtische Krankenhaus wird an die SANA-Kliniken verkauft. Das Mahnmal zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft von Hubert Bruhs wird enthüllt. |
| 1984 |
Einweihung des neuen Rat- und Bürgerhauses der Stadt Hürth. Aus dem alten Rathaus an der Luxemburger Straße wird das türkische Konsulat. |
| 1985 |
Die neue Feuer- und Rettungswache wird in Betrieb genommen. Gründung des Partnerschaftsvereins. |
| 1986 |
Die Stadtbahnlinie 18 sowie das Anrufsammeltaxi nehmen ihre Tätigkeit auf. |
| 1988 |
Die letzte Tonne Braunkohle wird im Tagebau Vereinigte Ville gefördert. Unterzeichnung der Städtepartnerschaft-Urkunden mit Argelès-sur-Mer in Frankreich und Kabarnet in Kenia. |
| 1989 |
Nach zweijährigen Renovierungsarbeiten wird der Löhrerhof in Alt-Hürth als Kunst- und Kulturzentrum eröffnet. |
| 1990 |
Eröffnung des Hallenbades "De Bütt" und des ersten Multiplex-Kinocenters in Deutschland. |
| 1991 |
Auf dem Fernsehproduktionsgelände in Hürth-Kalscheuren geht das erste TV-Studio (Maxima-Halle) in Betrieb. Heute ist Hürth der größte Fernsehproduktionsstandort in NRW. |
| 1992 |
Radio Erft beginnt mit dem Sendebetrieb von der Theresienhöhe aus. |
| 1993 |
Das Kreishaus in Hürth wird geschlossen, das Hansa-Hotel und die NOB-Studios öffnen ihre Tore. Hürth bekommt die Postleitzahl 50354. |
| 1994 |
Das Seniorenzentrum der Caritas in Hürth-Efferen ist nach 16 Monaten Bauzeit bezugsfertig. |
| 1995 |
Eröffnung der Arkaden im EKZ als 10. Bauabschnitt. In Hürth-Mitte entsteht ein neues AWO-Altenheim. |
| 1996 |
Die polnische Stadt Skawina wird Hürth's fünfte Partnerstadt. |
| 1997 |
Der Stadtbus geht in Betrieb. |
| 1998 |
In allen Stadtteilen werden Tempo-30-Zonen eingerichtet. |
| 1999 |
Bürgermeister Rudi Tonn wird verabschiedet, Walther Boecker wird neuer Bürgermeister. |