Initiativkreis Lokale Agenda 21:
Der erste Arbeitskreis der Lokalen Agenda 21 in Hürth hieß Initiativkreis und bestand von 1998 bis 2000. Hier engagierten sich Menschen aus vielfältigen Bereichen des öffentlichen Lebens unserer Stadt. Er setzte sich zusammen aus Vertretern der Kirchen, der Wirtschaft, der Schulen, der Verwaltung, der Naturschutzgruppen, der Sportvereine, des Initiativkreises "Aktive Senioren", des Partnerschaftsvereins, des Ausländerbeirats u. a.
Der Initiativkreis leitete den Agenda-Prozess in Hürth ein und führte die ersten Agenda-Projekte, den Aufbau der heutigen Organisation, die Sammlung von Bürgerwünschen und die Erarbeitung eines Konzepts durch.
Städtische Unterstützung:
Der Hürther Rat und die Verwaltung wünschen und unterstützen den Hürth-Agenda-21-Prozess. Sie erhoffen sich einen anregenden, kontinuierlichen Prozess, der sich am Gemeinwohl orientiert. Die Stadt stellt dafür Finanz- und Sachmittel bereit. Der Rat der Stadt Hürth beschloss am 3. Februar 1998 die Umsetzung eines lokalen Agenda- 21-Prozesses. Seit dem wurden eine Vielzahl Hürther Projekte im Rahmen der Lokalen Agenda 21 mit Sachmitteln, finanziell und personell durch Rat und Verwaltung mitgetragen.
Ein Projekt für die Stadt Hürth
- muss zukunftsfähig und nachhaltig sein
- sollte sinnvoll und durchführbar sein
- sollte zeitlich überschaubar sein
- sollte breitenwirksam sein
Ein Projekt, das einzigartig und modellhaft oder das netzwerkfähig ist, wird bevorzugt. Die Agenda-Ideen müssen mit dem Projekt an die Teilnehmer und die Öffentlichkeit vermittelt werden. Die drei Grundwerte der Lokalen Agenda 21, die auch die qualitativen Säulen bilden, sind dabei einzuhalten: sozial, ökologisch und ökonomisch.
Entwicklung des Agenda-Prozesses:
Die Erarbeitung eines Leitbildes und die Bildung von Arbeitskreisen beschreiben die zwei Phasen des Agenda-Prozesses in Hürth. Beide werden nachfolgend erläutert und geben Ihnen zugleich einen Einblick in die Geschichte der Hürther Agenda-Arbeit.




