Pressemitteilung der Stadt Hürth vom 31.08.2010
Bürgermeister vereinfacht Genehmigungsverfahren
Vereine und Dorf- und Ortsgemeinschaften müssen für städtische
Leistungen zahlen
Hürth (pü) - In einem Schreiben an die ansässigen Kultur und Sport treibenden Vereine sowie an die Orts- und Dorfgemeinschaften informiert Bürgermeister Walther Boecker über die Erbringung von Leistungen der Stadt Hürth. "Wie bereits Ende 2009 angekündigt, ist diese finanzielle Unterstützung aufgrund der angespannten Haushaltssituation leider nicht mehr möglich", bedauert der Verwaltungschef. Dennoch sichert er die Unterstützung von Stadt und Stadtwerke Hürth für Veranstaltungen zu. Die Kosten für diese Leistungen seien allerdings von den Auftraggebern selbst zu zahlen.
Abgeschafft hat Boecker in diesem Zusammenhang einen Wirrwarr von Genehmigungsanträgen, die an verschiedene Ämter und Abteilungen von Stadt und Stadtwerke Hürth zu richten waren. Künftig reicht ein Formular aus, das mit einer Erklärung zentral beim Amt für Schule, Bildung und Sport im Rathaus eingereicht werden muss.
Um eine reibungslose Genehmigung von Veranstaltungen zu gewährleisten, sollten die Anträge sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei der Stadt vorliegen. "Ich bitte nochmals um Ihr Verständnis, dass die Stadt aufgrund der Haushaltslage die Kosten für die Leistungen nicht mehr vollständig übernehmen kann und hoffe, dass wir Ihnen mit dem vorgeschlagenen Antragsverfahren eine kleine Hilfestellung geben können", heißt es wörtlich im Schreiben des Bürgermeisters.
Dem ist als Anlage ein Antrag für eine Veranstaltung auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen sowie eine Beitragsübersicht für Leistungen beigefügt. Darin ist aufgeführt, welche Beiträge wofür zu zahlen sind. Fürs Ausleihen von Absperrgittern beispielsweise werden stückweise fünf Euro berechnet. Weitere 65 Euro sind zu entrichten, wenn bis zu 15 Gitter ausgeliefert und abgeholt werden. Insgesamt elf Punkte sind in dem Beitragskatalog aufgelistet. So kostet die Umleitung für einen Stadtbus im Regelfall rund 300 Euro.
Rückfragen für Sportveranstaltungen beantwortet Roswitha Reinert unter
Telefon
02233 / 53-553 und für Kulturveranstaltungen Angelika Ehlen unter Telefon
02233 / 53-351.


