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Pressemitteilung der Stadt Hürth vom 16.07.2010


Kornblumenkönigin zu Gast im Rathaus

Virginia Kovak wurde von Bürgermeister Walther Boecker empfangen


Bildunterschrift: Bürgermeister Walther Boecker empfing Virginia Kovak im Rathaus und überreichte ihr einen Fan-Schal. Sie fungierte im vorigen Jahr als Repräsentantin der 52. Steuben-Parade in New York. Foto: Pütz Bürgermeister Walther Boecker empfing Virginia Kovak. Foto: Pütz Großbildansicht

Hürth (pü) - "Eine vergleichbare Fan-MeiIe, wie ich sie bei der Fußballweltmeisterschaft in Berlin erlebt habe, gibt es in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht", erzählte die Kornblumenkönigin dem Bürgermeister im Rathaus. Walther Boecker hatte Virginia Kovak zu dieser Stippvisite herzlich eingeladen. "Es ist mir immer wieder eine Ehre, Königinnen zu begrüßen", hob der Bürgermeister hervor. Sie fungierte als Repräsentantin der 52. Steuben-Parade in New York und wirbt zurzeit für die nächste Parade, die am 25. September stattfindet. Als Gastgeschenk überreichte Boecker der "Miss-German-America" einen Fan-Schal und einen Wandteller mit dem Wappen der Stadt Hürth. Sie revanchierte sich mit einem gerahmten Foto von ihr und einer Anstecknadel.

Auf ihrer "Good-Will"-Reise hält sich die 21-jährige seit ihrem Eintreffen am 4. Juli noch bis zum Abflug am 21. Juli in der Bundesrepublik Deutschland auf. Auf dem Terminplan ihrer Visite stehen unter anderem die amerikanische Botschaft und der Reichstag in Berlin, die Städte Magdeburg, Düsseldorf, Willich, Brühl, Hürth, Köln und Oberkochen - der Heimat ihrer Großeltern. Im Beisein ihrer Mutter Michaela und ihrem Bruder Alexander wohnt die Kornblumenkönigin vorübergehend bei der Hürtherin Anni Hinz. Die fungiert mittlerweile zum 29. Mal als Gastgeberin und hatte bereits mehrmals als Repräsentantin ihrer Heimat als Agrippina an der Steuben-Parade teilgenommen.

Aufgewachsen ist Virginia Kovak im Staat New Jersey. Ihre Mutter Michaela stammt aus Baden-Württemberg und wanderte vor 23 Jahren in die Vereinigten Staaten von Amerika aus. Die Würdenträgerin studiert derzeit das Fach "Internationale Geschäftsführung" in New York City. Zuvor hatte sie die Jackson Memorial High School besucht und war Mitglied im "German Club". Ihr berufliches Ziel ist es, sowohl eine Tätigkeit in Deutschland als auch in Amerika ausüben zu können. Die Kosten eines Studiums in Amerika bezifferte sie mit jährlich 50.000 Euro.

Die so genannte Steuben-Parade ist nach dem preußischen General Friedrich Wilhelm Baron von Steuben benannt, der unter Friedrich dem Großen diente. Im Jahr 1777 traf Steuben auf General George Washington. Dem half er, aus einer Anzahl patriotischer Bauernknechte eine schlagkräftige Armee mit deutscher Disziplin zu formieren. Wenig später entschieden die Amerikaner den Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten für sich.





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