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Pressemitteilung der Stadtwerke Hürth vom 31.05.2010


55 Tonnen schwerer Kanalschacht eingebaut

Erster Bauabschnitt einer umfassenden Maßnahme im Stadtteil Alt-Hürth nimmt Form an – Stadtbus umgeleitet


Bildunterschrift: Ein Schwerkran hievte den 55 Tonnen schweren Kanalschacht ins Erdreich. Foto: Eitel Großbildansicht

Hürth (pü). Nach Einbau eines 26 Tonnen schweren Kanalschachts vor wenigen Wochen nimmt die Kanalbaumaßnahme im Stadtteil Alt-Hürth Form an: Am vorigen Freitag wurde ein weiterer Schacht ins Erdreich eingelassen. Er ist 55 Tonnen schwer, 5,60 Meter lang, 4,35 Meter breit und 2,89 Meter hoch.

In der Nacht zuvor war er mit einem aus Bad Oeynhausen kommenden Schwerlasttransporter befördert worden. Die Montage in der Straße "Schlangenpfad" erfolgte mit Hilfe eines 250-Tonnen-Krans. "Wir sind mit der Qualität des Schachtes und der Bauausführung der Baufirma sehr zufrieden", äußert sich der Bauleiter der Stadtwerke Hürth.

Die umfassende Baumaßnahme setzt sich aus insgesamt fünf Bauabschnitten zusammen, die im Auftrag der Stadtwerke Hürth ausgeführt wird. Hierzu zählen Schlangenpfad, Duffesbachstraße, Weierstraße, Talmühlenstraße und Mühlenstraße.

Ab dem Kreuzungsbereich mit der Bergstraße wird der Kanal mit einem Durchmesser bis zu 120 Zentimeter auf einer Gesamtlänge von 580 Metern in Richtung Mühlenstraße verlegt. Aus diesem Grund werden der Schlangenpfad ab Weierstraße und die Bergstraße ab Kendenicher Straße umbeschildert zu Sackgassen ohne Wendehammer.

Die Stadtbuslinien 713 und 717 werden in diesem Teilbereich von der der Bergstraße in die Industriestraße verlegt. Der vorübergehend geänderte Streckenverlauf erstreckt sich über Talmühlenstraße und Industriestraße bis zur Hürther Straße. Dort werden Ersatzhaltestellen für Schlangenpfad, Bergstraße und Kendenicher Straße eingerichtet.

Der erste Bauabschnitt kostet rund 800.000 Euro und dauert voraussichtlich ein Jahr. Weitere Informationen zu den Stadtbuslinien gibt es im Internet. Die Anwohner wurden schriftlich über das Bauvorhaben informiert und um Verständnis für auftretende Beeinträchtigungen gebeten.




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