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Pressemitteilung der Stadt Hürth vom 22.02.2010


Karl Engelskirchen verstorben

Er war Träger des Bundesverdienstkreuzes sowie Ehrenringträger der Stadt Hürth und des Rhein-Erft-Kreises


Hürth (pü) - Die Stadt Hürth trauert um Karl Engelskirchen. Er ist im Alter von 84 Jahren am 12. Februar 2010 verstorben. Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 24. Februar 2010, in der Katholischen Pfarrkirche St. Mariä Geburt im Stadtteil Efferen statt. Im Anschluss daran erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof an der Bellerstraße.

"Als Politiker von Überzeugung war er stets ein sehr kritischer und häufig unbequemer Diskussionspartner, der sich mit großem sachlichen Verstand engagiert für die Belange der Bürger einsetzte", würdigt Bürgermeister Walther Boecker seine Verdienste. "Durch seine vielfältigen und unermüdlichen Aktivitäten sowohl in der Politik als auch in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen hat sich Karl Engelskirchen große Verdienste um die Entwicklung Hürths und insbesondere um die Bürger dieser Stadt erworben", so der Verwaltungschef weiter.

Von 1969 bis 1999 gehörte er als Mitglied der CDU-Fraktion dem Rat der Stadt Hürth und zahlreichen Fachausschüssen an. Von 1984 bis 1993 war er Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtrat. Für sein vielfältiges Engagement wurde ihm 1986 das Bundesverdienstkreuz verliehen. 1991 würdigte der Rat der Stadt Hürth seine Verdienste mit der Verleihung des Ehrenrings. 2003 erhielt das Kreistagsmitglied den Ehrenring des Rhein-Erft-Kreises.

Karl Engelskirchen wurde am 5. April 1925 in Krefeld geboren. Während des Zweiten Weltkrieges war er an der Ostfront. 1945 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Fünf Jahre später verschlug es den diplomierten Chemieingenieur beruflich nach Hürth. Nach einer Tätigkeit im Labor der Beerso-Lackfabrik im Stadtteil Kalscheuren stieg er zum Geschäftsführer des Unternehmens auf. 1958 heiratete er. Ein Jahr später brachte seine Frau Hannelore einen gemeinsamen Sohn zur Welt.





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