Pressemitteilung der Stadt Hürth vom 01.02.2010
Beim Kauf von Feuerwehrfahrzeugen Geld gespart
Städte Brühl, Erftstadt und Hürth arbeiten bei der Beschaffung eng zusammen
HÜRTH. Seit einigen Jahren arbeiten die Städte Erftstadt, Hürth und Brühl im Bereich der interkommunalen Beschaffung im Bereich Feuerwehr erfolgreich zusammen. Kurz vor Weihnachten wurden fünf Hilfeleistungs-Löschfahrzeuge ausgeliefert, die die Kommunen gemeinsam bestellt haben. So wurde eine "Sammelbestellung" mit einem Volumen von insgesamt rund 1.415.000 Euro möglich.
Durch die gemeinsame Beschaffung konnten beim Hersteller der aufwendigen und umfangreichen Fahrzeugaufbauten pro Fahrzeug rund 10.000 Euro eingespart werden. Zusätzlich entstehen durch die Zusammenarbeit Synergien und ein Einsparpotential im Vergabeverfahren und bei der Rechnungsprüfung der beteiligten Kommunen.
Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung für das Fahrgestell und für den Aufbau konnten die Firmen Mercedes-Benz und Rosenbauer mit ihrem jeweiligen Angebot überzeugen.
Der Beschaffung vorausgegangen war eine mehrmonatige Planung einer interkommunalen Arbeitgruppe aus Vertretern der Feuerwehren Erftstadt, Hürth und Brühl.
Die Hilfeleistungs-Löschfahrzeuge entsprechen dem aktuellen Entwicklungsstand der Feuerwehrtechnik. Sie erfüllen alle einsatztaktischen Belange, sowie die technischen Vorgaben der Fahrzeugindustrie und des Technischen Kompetenzzentrums (vormals TÜD NRW) und halten umfangreiches Gerät für die unterschiedlichen Einsatzszenarien bereit.
Die Bürgermeister der beteiligten Städte Hürth, Erftstadt und Brühl, Walther Boecker, Dr. Franz-Georg Rips und Michael Kreuzberg, sehen in der gemeinsamen Beschaffung der Fahrzeuge im Rahmen des interkommunalen Projekts eine effiziente Möglichkeit der Zusammenarbeit.
Nach abschließender Schulung und Einweisung des Feuerwehrpersonals werden die Fahrzeuge zeitnah in Dienst gestellt.



