Pressemitteilung der Stadt Hürth vom 28.01.2010
Rollendes Experimentierfeld auf 18 Rädern
Nano-Truck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kommt zur Ausbildungsplatzbörse
Hürth (pü). Zum Start der "Deutschland-Tournee 2010" der mobilen Dialoginitiative zur Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) besucht der nanoTruck am Donnerstag, 4. Februar, die 13. Ausbildungsbörse der Stadt Hürth. Auf Initiative und Einladung der Wirtschaftsförderung der Stadt Hürth und des Gastgebers der Ausbildungsbörse, des Goldenberg Berufskollegs - Schule für Technik und Gestaltung, bietet das "Experimentierfeld auf 18 Rädern" Schülerinnen und Schülern der Mittel- und Oberstufe auf dem Brabanter Platz in direkter Nähe der Schule einen Tag lang Nanotechnologie live.
Das Geschehen konzentriert sich im Erd- und Obergeschoss des Nano-Mobils während der Ausbildungsbörse 2010 auf kommentierte Schülerführungen mit Live-Präsentationen und -Experimenten innovativer nanotechnologischer Verfahren und Anwendungen der projektbegleitenden Wissenschaftler. Darüber hinaus auf Frage- und Diskussionsrunden mit den Nano-Experten während der "Offenen Tür im nanoTruck" für SchülerInnen, Lehrkräfte und die interessierte Hürther Öffentlichkeit von 8.30 Uhr bis 9.45 Uhr und von 13.30 Uhr bis 15 Uhr. Dabei berichten die beiden Nano-Experten über die Zukunftspotenziale und Karrierechancen der Nanotechnologie und informieren über ihre gesellschaftlichen Herausforderungen ebenso wie über die Arbeit der begleitenden Risikoforschung.
In ihren Live-Demonstrationen greifen die nanoTruck-Wissenschaftler zurück auf interaktive Ausstellungsobjekte, die auf oft verblüffende Art und Weise deutlich machen, was eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts heute schon leisten kann - vor allem aber, was sie in Zukunft noch leisten soll. Etwa im Bereich der Medizin, wo man sich schon heute auf Basis der Nanotechnologie mit neuen Behandlungsmethoden in der Krebstherapie (therapeutische Nanoteilchen) beschäftigt, hocheffiziente Beschichtungen für medizinische Instrumente und Hörhilfen entwickelt und, beispielsweise zur Behandlung der Augenkrankheit "Grauer Star", der sogenannten Linsentrübung, neue Wege der gezielten Freisetzung winziger Mengen von Arzneimittelwirkstoffen erforscht.


