Pressemitteilung der Stadt Hürth vom 26.01.2010
Boecker klärt Adenauer auf
Bürgermeister nimmt Stellung zu Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins
Hürth (pü). "Da können wir helfen. Wir gemeinden die ehemaligen Hürther Stadtteile Braunsfeld, Deckstein, Kriel und Sülz wieder nach Hürth zurück und schon sinken dort die Grundstückspreise", heißt es in einem Schreiben, das Bürgermeister Walther Boecker an den Vorstandsvorsitzenden des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins, Konrad Adenauer, gerichtet hat.
Mit seiner Stellungnahme nimmt Boecker Bezug auf Äußerungen des Interessenvertreters. Presseberichten zufolge geht der davon aus, dass die Preise für Grundstücke davon abhängen, ob diese sich dies- oder jenseits der Stadtgrenze befinden.
Auch andere von Adenauer unterbreiteten Vorschläge zur Beseitigung der Wohnungsnot in Köln sind aus Sicht des Hürther Bürgermeisters nicht hilfreich. Die Idee, in Hürth nach einer Eingemeindung mehr Bauland auszuweisen, sei nicht realisierbar. Der Grund: Die Bezirksregierung verweigert der Stadt Hürth bereits seit Jahren, außerhalb des geltenden Flächennutzungsplanes zusätzliche Bauflächen auszuweisen.
Darüber hinaus dementiert Boecker eine weitere Äußerung Adenauers: "Sie glauben, dass die Menschen in Hürth wohnen und in Köln arbeiten. Tatsächlich hat Hürth aber mehr berufliche Einpendler als Auspendler."
Boecker: "In der vergangenen Woche haben Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters und die Bürgermeister der linksrheinischen Nachbarkommunen sehr sachlich über die Lösung gemeinsamer Probleme diskutiert. Dabei wurden weitere Zusammenkünfte auf der Basis eines konstruktiven Miteinanders vereinbart. Genau das ist der richtige Weg."


