Pressemitteilung der Stadt Hürth vom 16.03.2009
Frühjahrsputz: Fass mit 200 Litern Altöl am Fußballplatz im Stadtteil Fischenich gefunden
Über 1.000 Teilnehmer machten mit bei der zwölften Sammelaktion am vorigen Samstag
Hürth (pü) - "Unsere Stadt ist jetzt sauberer", stellte Bürgermeister Walther Boecker nach dem Frühjahrsputz am vorigen Samstag im Frankensaal des Bürgerhauses fest. Als Dank fürs Mitmachen waren alle Teilnehmer der städtischen Reinigungsaktion eingeladen, hier eine warme Mahlzeit einzunehmen. Die Fahrt mit Stadtbussen dorthin war für sie kostenlos. Für Kinder gab's einen Luftballonwettbewerb, Musik, ein Glücksrad und ein attraktives Rahmenprogramm mit einem Zauberkünstler.
Zum zwölften Mal hatten Stadt Hürth und Stadtwerke Hürth diese traditionelle Mitmachaktion veranstaltet. Über 1.000 freiwillige Helfer wurden gezählt. Mit von der Partie waren unter anderem Mitglieder von 22 Vereinen sowie Schulen und Dorf- und Ortsgemeinschaften. Von 10 Uhr bis 12.30 Uhr waren Büsche, Böschungen, Hänge und Wiesen in allen Stadtteilen durchstöbert und von Müll und Unrat befreit worden.
Von Mitarbeitern der Stadtwerke Hürth wurden 34 gelbe Säcke, 82 blaue Säcke, drei Kubikmeter Bauschutt, vier Autoreifen, drei Fahrräder, sechs Kanister Altöl, drei Fernsehgeräte, acht Einkaufswagen, vier Farbeimer und acht Kubikmeter Sperrmüll abtransportiert. Die offensichtlich größte Umweltsünde war am Fußballplatz im Stadtteil Fischenich begangen worden: Dort musste ein Fass mit 200 Litern Altöl entsorgt werden.
Ein sauberes Wohnumfeld mit mehr Lebensqualität ist Ziel der Sammelaktion. "Wo Müll achtlos hingeworfen wird, kommt erfahrungsgemäß weiterer hinzu", weiß Bürgermeister Walther Boecker. Deshalb sei es wichtig, das Umweltbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu fördern. "Für die Sauberkeit der Stadt sind alle Hürtherinnen und Hürther verantwortlich", so Boecker wörtlich.
Organisiert wurde der Frühjahrsputz von Abfallberaterin Eveline Eter. Sie hatte sichergestellt, dass vor Beginn alle freiwilligen Helfer mit Plastiksäcken und Handschuhen versorgt wurden. Treffpunkte waren in allen Stadtteilen Treffpunkte eingerichtet worden.



